Stuttgart: Lederausstattung bedarf besonderer Pflege

Stuttgart: Lederausstattung bedarf besonderer Pflege

Eine Lederausstattung im Auto ist sicherlich luxuriös, aber damit alles ansehnlich bleibt, bedarf es besonderer Pflege.

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) in Stuttgart hat fünf gängige Lederpflegesets in der Preislage zwischen 27 und knapp 80 Euro mit fünf Einzelprodukten verglichen, die im Handel schon zwischen gut drei und etwas mehr als zehn Euro zu haben sind.

"Die teuersten Mittel sind zwar nicht die besten, aber die meisten Sets sind doch besonders leistungsfähig", beschreibt GTÜ-Sprecher Hans-Jürgen Götz das wichtigste Fazit der Prüfer. Testsieger mit dem Prädikat "sehr empfehlenswert" wurden laut GTÜ A1 Leder-Reiniger und A1 Lederpflege von Dr. Wack, die von allen Sets zudem die preiswertesten waren.

Auf Platz 2 das ebenfalls "sehr empfehlenswerte" Sonax PremiumClass Lederpflegeset mit Leder-Reiniger und Lederpflegecreme, das nur im Paket mit Reinigungsbürste, Microfasertuch, Microfaser Pflegepad und Tasche zu haben ist. Mit dem GTÜ-Urteil "empfehlenswert" folgen in der Reihenfolge der Platzierung Leathercare Ocklenburg Lederreinigungs- und Lederpflegekonzentrat sowie Connolly Lederpflegesatz Leather Cleaner und Hide Care.

Dann das erste Einzelprodukt, das "empfehlenswerte" Centralin Leder Fit für extrem günstige 3,20 Euro vor effax Leder-Combi und Liqui Moly Leder-Pflege sowie Caramba Leder-Pflege und Leathercleaner sowie Leathermilk von Swissvax beziehungsweise Swizöl, je nachdem auf welchen europäischen Märkten das Produkt verkauft wird.

Etwas abgeschlagen die immerhin noch "bedingt empfehlenswerte" Nigrin Performance Leder-Pflege. Im Kostenkapitel kommen die GTÜ-Prüfer zu einer zweigeteilten Bilanz. "Zur Beseitigung extremer Verschmutzungen und Lederpflege unter den gegebenen Prüfbedingungen leisten die meisten Spezialprodukte im Set einfach mehr", sagt Hans-Jürgen Götz: "Für weniger schwierige Anwendungsfälle zwischendurch kann man es aber auch mal mit den deutlich günstigeren Single-Produkten versuchen."

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