München: Geschwindigkeitsregeln in Europa

München: Geschwindigkeitsregeln in Europa

Vor dem Antritt einer Reise ins Ausland sollten sich Autofahrer über die Tempolimits und die zahlreichen Besonderheiten des fremden Landes genau informieren. „Schon bei geringfügigen Überschreitungen drohen oftmals empfindliche Strafen“, warnt Andrea Piechotta vom ADAC.

Länderspezifische Besonderheiten für Autos, Gespanne und Wohnmobile hat der Autoclub auf seiner Webseite zusammengestellt (www.adac.de/laenderinfo, Stichwort Verkehr). Die meisten europäischen Länder haben laut ADAC wie Deutschland innerorts eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 Kilometer pro Stunde (km/h).

In Großbritannien heißt es bereits bei 48 km/h (30 Meilen pro Stunde - mp/h) Fuß vom Gas. In Mazedonien variiert die Höchstgeschwindigkeit innerorts zwischen 40 und 60 km/h. In Polen sind nachts von 23 bis fünf Uhr 60 km/h erlaubt. Außerorts schwanken nach der ADAC-Übersicht die Höchstgeschwindigkeiten in Europa zwischen 80 und 90 km/h. Finnland und Osterreich erlauben 100 km/h.

Sonderregelungen gelten für extra ausgewiesene, vierspurige Schnellstraßen. Auf ihnen darf je nach Land zwischen 110 und 120 km/h gefahren werden. Auf Autobahnen sind in den meisten europäischen Ländern 130 km/h das Maß des Erlaubten. In Norwegen gilt jedoch ein Tempolimit von 100 km/h. Eine weitere Ausnahme ist Schweden: hier gibt es kein einheitliches Tempolimit.

Der ständige Blick auf die jeweiligen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist folglich besonders wichtig, um unliebsame und teure Urlaubsmitbringsel in Form von Strafzetteln zu vermeiden.

Zudem gibt es von Land zu Land Sonderregelungen. Auf Frankreichs Straßen und Autobahn gilt beispielsweise bei Nässe, Fuß vom Gas und Licht an. Das Landstraßenlimit von 90 Stundenkilometer sinkt auf 80 km/h. Auf Autobahnen gilt dann Tempo 110.

(amv)