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Dresden: „Gefährlicher Mangel“ als zusätzliche Kategorie bei der HU

Dresden : „Gefährlicher Mangel“ als zusätzliche Kategorie bei der HU

Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Hauptuntersuchung (HU) von Fahrzeugen wird es künftig eine zusätzliche Mängelkategorie geben. Zu den bisherigen Einstufungen „Ohne Mangel“, „Geringer Mangel“, „Erheblicher Mangel“ sowie „Verkehrsunsicher“ kommt nun die zusätzliche Kategorie „Gefährlicher Mangel“.

Darauf weist die Sachverständigenorganisation Dekra in Dresden hin. Die wiederkehrende Hauptuntersuchung soll die Verkehrstauglichkeit von Fahrzeugen sicherstellen. Die Neuerung wird am 20. Mai 2018 im Zuge der EU-Harmonisierung in nationales deutsches Recht umgesetzt.

„Dieses Prüfergebnis stellt eine Zwischenstufe unterhalb der Kategorie ‚Verkehrsunsicher‘ dar“, erläutert André Skupin, Technischer Leiter bei Dekra: „Damit bescheinigt der Prüfingenieur dem Halter, dass diese Mängel an seinem Fahrzeug den Verkehr gefährden. Eine Fahrt direkt nach Hause oder zur Reparatur wird aber noch als vertretbar angesehen.“

Bei der Einstufung als ‚Verkehrsunsicher‘ muss, wie bisher, unmittelbar die Prüfplakette entfernt und die Zulassungsbehörde informiert werden. Umfang, Prüftiefe und zeitlicher Aufwand der HU ändern sich durch die neue Richtlinie nicht.

(amv)