120. Geburtstag: Fiat bringt die Sondermodelle 500, 500X und 500L auf den Markt

120. Geburtstag : Fiat bringt die Sondermodelle 500, 500X und 500L auf den Markt

Fiat feiert in diesem Jahr den 120. Geburtstag. Und Abarth, der sportliche Ableger der Marke, blickt mittlerweile auf 70 Produktionsjahre zurück. Für ein Auto-Unternehmen ist das der perfekte Anlass, entsprechend bezeichnete Sondermodelle auf den Markt zu bringen. Fiat hat sich den 500, den 500X und den 500L dafür ausgeguckt.

Optisches Erkennungszeichen der Jubiläumsexemplare ist die optionale Zweifarben-Lackierung Tuxedo. Die Bezeichnung für die Kombination aus Karosseriekörper in modellabhängig unterschiedlichen Weiß- oder Grautönen sowie schwarzem Dach stammt vom US-Begriff für den Smoking. Passend zur eleganten Lackierung gehören je nach Modell kupferfarbene Leichtmetallräder sowie in Kupfer ausgeführter Zierrat im Innenraum. In Sachen Konnektivität sind die Sondermodelle auf dem neuesten Stand.

Das Infotainmentsystem korrespondiert sowohl mit Apple Car Play als auch mit Android Auto und ermöglich die Anbindung von Smartphones. Zudem zählen zur Serienausstattung der Jubiläumsmodelle 16-Zoll-Aluräder, beim X mit dunklem, beim 500 mit kupferfarbenem Finish und beim L in Diamantschwarz. Für die jeweiligen Innenräume haben die Designer ebenfalls besonders abgestimmte Stoffe und Materialien ausgewählt, um den Jubiläumscharakter hervorzuheben.

Keine Veränderungen hingegen gibt es bei den Motoren. Im Angebot für den 500 (ab 16.790 Euro) beispielsweise sind der Benziner 1.2 (69 PS), der Zweizylinder-Benziner 0.9 TwinAir (85 PS) sowie eine bivalente Version mit 69 PS, die wahlweise mit Benzin oder Autogas (LPG) arbeitet. Im 500L (ab 18.290 Euro) leistet der 1.4-Liter-Benziner 95 PS, kombiniert mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe). Das automatisierte Dualogic-Getriebe kommt im 1.3 MultiJet 16V zum Einsatz, dessen Turbodiesel 75 PS produziert. Stärkster Motor ist der 1.6 MultiJet mit 120 PS und Sechsgang-Handschaltgetriebe. Beim 500X (ab 20.190 Euro) stehen vier Triebwerke zur Wahl. Der mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe kombinierte Benziner 1.0 Turbo (120 PS), der 1.3 Turbo (150 PS) und Doppelkupplungsgetriebe schließlich die beiden Dieseltriebwerke 1.3 MultiJet (95 PS) oder 1.6 MultiJet (120 PS), jeweils an ein manuelles Fünfganggetriebe gekoppelt.

Weitaus leistungsstärker trumpft der Abarth 595 Esseesse auf. Der auf dem Fiat 500 basierende Kraftmeier, aus Anlass des 70. Geburtstags des Sportablegers aufgelegt, besitzt einen 180 PS starken 1,4-Liter-Vierzylinder. Damit sprintet der Wagen in 6,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und schafft in der Spitze 225 (Werksangaben). Dabei liegt der Winzling jederzeit satt auf der Straße und reagiert prompt auf Lenkanweisungen. Die sportive Ausrüstung des neuen Abarth 595 Esseesse wird durch 17-Zoll-Supersport-Leichtmetallräder in Racing White-Finish und Koni Stoßdämpfer an der Hinterachse vervollständigt.

Für entsprechende Verzögerung sorgt eine High-Performance-Bremsanlage von Brembo. Doch der Esseesse macht nicht nur mit seiner Leistung auf sich aufmerksam. Dank der zweiflutigen Auspuffanlage mit Endrohrblenden aus Kohlefaser röhrt der Kleine wie ein Großer. Zur Serienausstattung zählen Bi-Xenon-Scheinwerfer, die getönten hinteren Scheiben sowie der Kit Estetico mit Abarth Seitenstreifen und Spiegelkappen in Weiß. Die Verbindung zur Motorsportgeschichte von Abarth stellen das Lederlenkrad mit Carbon-Einsätzen, die Pedale mit Kohlefaser-Trittplatten sowie die Schalensitze „Sabelt Racing“ her. Sie weisen eine Schale aus Kohlefaser auf und sind mit roten Kontrastnähten sowie dem eingestickten Schriftzug „Abarth 70“ verziert. Die Preise für den 595 Esseesse, der als Limousine und als Cabrio mit elektrisch bedienbarem Stoffdach angeboten wird, beginnen bei 29.690 Euro.

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