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Wolfsburg: Der VW Caddy in der Alltrack-Variante

Wolfsburg : Der VW Caddy in der Alltrack-Variante

Steile Abhänge, fast schon beängstigende Schrägfahrten oder einfach nur eine Fahrt über Stock und Stein - was nach einem abenteuerlichen Geländewagen-Ausflug klingt, lässt sich auch mit einem VW Caddy meistern. Wenn es sich um die neue Alltrack-Variante handelt.

Gut drei Jahre nach der Markteinführung des so genannten „Caddy Cross“, schickt VW Nutzfahrzeuge mit dem „Alltrack“ nun den Nachfolger an den Start.

Allerdings handelt es sich dabei nicht - wie beim VW Passat - automatisch um die 4x4-Version, sondern zunächst einmal um einen Fronttriebler. Mit dem Angebot reagiert Volkswagen auf die offensichtliche Beliebtheit von Fahrzeugen mit sportlich-rustikaler Optik. So lassen schwarze Kunststoff-Beplankungen an Radhäusern und Schwellern sowie ein optischer Unterfahrschutz - optional in einer belastbaren Aluminiumausführung (230 Euro) - den wahlweise als Kombi oder Kastenwagen erhältlichen Hochdachkombi muskulöser und markanter aussehen.

Doch schon die 17-Zoll-Alufelgen geben einen Hinweis, dass wohl nur wenige Kunden sich abseits asphaltierter Pisten bewegen werden. Auch die in Wagenfarbe lackierten Stoßfänger und Seitenschutzleisten, die silbern eloxierte Dachreling sowie die serienmäßige Privacy-Verglasung zeigen, dass dieser Caddy vielmehr im urbanen Umfeld eine gute Figur machen will. Die Kombination aus rustikal und schick findet sich dann auch im Innenraum wieder: Pedalerie in Edelstahl auf der einen Seite, sportliche Stoffbezüge der Polster auf der anderen.

Dazu Leder an Lenkrad und Schalthebel sowie dezente Chromringe um Lichtschalter oder Spiegelversteller. Zudem sind in der Pkw-Variante auf Basis der Ausstattungsvariante Comfortline außer Klimaanlage und Radio-CD-Einheit Assistenzsysteme wie die Multikollisionsbremse und der Berganfahrassistent mit an Bord. Als Antriebsquellen stehen drei Benziner (84 PS, 102 PS und 125 PS), Zweiliter-Diesel mit einer Leistungsbandbreite von 75 PS bis 150 PS sowie ein 1,4-Liter-Erdgasmodell (110 PS) zur Wahl.

Je nach Motorisierung erfolgt die Kraftübertragung über Fünf- und Sechsgang-Schalter sowie Sechs- und Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Entscheidet man sich für den 122 PS starken Selbstzünder - der im Alltag durch ausreichend Kraft und Agilität überzeugt - dann gehört der Allradantrieb (4Motion) zum Lieferumfang (31.761 Euro). Für die 150 PS-Version (31.196 Euro) ist 4Motion gegen entsprechende Zuzahlung erhältlich.

Inklusive Doppelkupplungsgetriebe kostet der Wagen dann 36.235 Euro. So oder so kein Schnäppchen. Dafür aber mit der Chance, im mittelschweren Gelände durchaus kleinere Verschränkungsaufgaben zu meistern oder sich durch lockeres Geröll zu wühlen.

(amv)