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Offenbach: Der neue Hyundai Santa Fe wird größer und komfortabler

Offenbach : Der neue Hyundai Santa Fe wird größer und komfortabler

Die Diskussionen um den Diesel lassen Hyundai eher kalt. Anders als einige andere Hersteller zieht sich der koreanische Hersteller nicht mit Selbstzündern aus dem B-Segment zurück. Stattdessen bietet er einen komplett neu entwickelten 1,6-Liter-Motor in zwei Leistungsstufen (116 PS/136 PS) an.

Geschäftsführer Markus Schrick sieht darin eine Chance, den Wagen auch in Fuhrparks besser zu platzieren. Beide Triebwerksvarianten sind mit Harnstoffeinspritzung und SCR-Katalysator ausgestattet, um den Ausstoß von Stickoxiden weitestgehend zu unterbinden.

Ebenfalls in den Verkauf kommt die vierte Generation des Santa Fe. Sie unterscheidet sich grundlegend vom Vorgänger. In der Länge (4,77 Meter) um sieben Zentimeter gewachsen, bietet der Santa Fe im Innenraum nun spürbar mehr Platz für die Insassen. Bein- und Kopffreiheit sind vor allem auch in der zweiten Reihe bestens. Auf der optional lieferbaren dritten Sitzbank geht es naturgemäß eng zu. Der Abstand zum Dachhimmel und zur Heckscheibe aber konnte um mehrere Zentimeter vergrößert werden. Mit einem Volumen von 625 Litern wuchs das Ladeabteil um 40 Liter. Werden die Rücksitzlehnen vorgeklappt - per Fernentriegelung möglich - stehen bis zu 1695 Liter zur Verfügung. Kaum Auswirkungen auf die Platzverhältnisse hat die dritte Sitzreihe: Der Gepäckraum stellt dann 547 bis 1625 Liter bereit. Sind alle sieben Sitzplätze im neuen Santa Fe belegt, verbleiben 130 Liter Ladevolumen.

In Sachen Qualität hat der Santa Fe ebenfalls merkbar zugelegt. Die eingesetzten Materialen sehen nicht nur wertig aus, sondern fassen sich auch so an und sind gut verarbeitet. Die im Vergleich zum bisherigen Modell erheblich vergrößerten Fensterflächen lassen das Passagierabteil luftig erscheinen. Mittig aus dem Armaturenträger ragt ein Touchscreen, je nach Ausstattung zwischen fünf und acht Zoll groß. USB-Anschlüsse gibt es vorne und hinten. Zudem haben die Designer die Zahl der Staufächer von acht auf zwölf erhöht. In der Außendarstellung ist es vor allem das Gesicht mit den zweigeteilten Leuchteinheiten und dem Kaskaden-Kühlergrill, das auffällt. Die Außenspiegel wurden von den Fenstern auf die Türen versetzt. Die muskulös ausgearbeiteten Radhäuser beherbergen Räder zwischen 17 und 19 Zoll. Am Heck leuchten jetzt LED-Rücklichter in 3D-Optik.

Renovierungen ebenfalls beim Tucson. Erstmals in einem Hyundai Modell kommt dabei Mildhybridtechnik auf Basis eines zweiten, 48 Volt starken Bordnetzes zum Einsatz. Der leistungsstärkere Zusatz-Stromkreis versorgt einen über Riemen mit der Kurbelwelle verbundenen Startergenerator. Er unterstützt den Verbrennungsmotor bei jedem Beschleunigungsvorgang mit bis zu 16 PS Leistung. So reduzieren sich Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen um bis zu sieben Prozent, sagt der Hersteller. Die notwendigen Energiereserven stellt eine Speicherbatterie unter dem Gepäckraumboden bereit, deren Kapazität 0,44 kWh beträgt. Sie wird per Rekuperation bei jedem Bremsvorgang, beim Ausrollen oder bei Bergabfahrten geladen.

Während die optischen Veränderungen des Tucson übersichtlich sind (Front- und Heckpartie wurden etwas modifiziert), wurde der Innenraum grundlegend erneuert. Das Armaturenbrett mit Soft Touch-Materialien erhielt neue Instrumente, sowie eine modifizierte Formgebung auf der Oberseite. Es fällt nun flacher aus als bislang. Zugleich ist der zuvor integrierte Audio- oder Navigationsmonitor mit Displaygrößen zwischen fünf und acht Zoll nun freistehend obenauf angebracht. Auf der Liste der Optionen stehen außer einer Reihe von Assistenzsystemen beispielsweise elektrisch verstellbare Sitzen, Leder, Sitzheizung rundum oder belüftete Vordersitze.