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Coronavirus-Pandemie ändert das Verhalten von Autokäufern

Befragung : Corona ändert das Verhalten von Autokäufern

Weltweit beeinflusst Corona das Verhalten von Autokäufern. Um den Einfluss datenbasiert analysieren zu können, hat die Unternehmens- und Strategieberatung Berylls in München mehr als 3000 Personen in Deutschland, China und den USA befragt.

Das Ergebnis der Befragung: Deutsche Kunden denken vielfach über den Kauf einer günstigeren Marke nach und wollen bei der Ausstattung sparen; in den USA zeigt sich, rund ein Drittel der amerikanischen Umfrageteilnehmer liebäugeln mit einem Secondhand-Auto, statt Neuwagenkauf bei einem Volumenhersteller und bei chinesischen Autokäufern ist der Drang in die Premiumklasse aufzusteigen ungebrochen.

Von den mehr als 1000 deutschen Befragten sagen 62 Prozent, dass sie den Autokauf um sechs Monate oder länger aufschieben. Dabei haben die Analysten das Verhalten einzelner Altersgruppen genauer beleuchtet. Zwischen Kiel und Konstanz will rund jeder Fünfte der Über-50-Jährigen den Kauf um mehr als 12 Monate verschieben. Zum Vergleich: Bei den 18- bis 29-Jährigen tendiert nur jeder Zehnte dazu, über ein Jahr mit dem Autokauf zu warten.

Knapp 16 Prozent der potenziellen Autokäufer in Deutschland wollen auf eine günstigere Marke wechseln. Zehn Prozent würden bei Ausstattung und Motorisierung sparen. An einen Wechsel in ein tieferes Segment denken neun Prozent der Deutschen. Um zu sparen, würden acht Prozent der deutschen Studienteilnehmer einen Gebrauchtwagen statt eines Neuwagens kaufen. Lediglich fünf Prozent legen ihr Augenmerk stärker darauf, einen Preisvorteil durch den Kauf einer Eigenzulassung oder eines Vorführwagens zu erreichen.

(amv)