Einspruchsfrist: Bußgeldfristen unbedingt beachten

Einspruchsfrist : Bußgeldfristen unbedingt beachten

Um nicht zu Unrecht bestraft zu werden oder eine unangemessen hohe Strafe entrichten zu müssen, gibt es für jeden Bußgeldbescheid eine sogenannte Einspruchsfrist. Darauf machen Fachleute der Arag-Rechtschutzversicherung in Düsseldorf aufmerksam.

Innerhalb von zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides hat der Empfänger das Recht, schriftlich oder zur Niederschrift bei der Bußgeldstelle Einspruch einzulegen und die Situation aus seiner Sicht darzustellen oder Missverständnisse aufzuklären.

Wird die Frist verpasst, so gelten das Bußgeld sowie auch etwaige Punkte oder ein Fahrverbot als festgesetzt und sind rechtskräftig. Dann hilft auch kein Verkehrsrechtsanwalt mehr. Der Gang zum Gericht ist dann nur noch in seltenen Ausnahmefällen möglich, warnen Arag-Experten.

Sollte man sich noch nicht sicher sein, ob man den Bußgeldbescheid akzeptieren wolle, könne man auch vorsorglich Einspruch einlegen. Ein einmal eingelegter Einspruch kann bis zur Urteilsverkündung des Amtsgerichts jederzeit zurückgenommen werden.

(amv)
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