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Köln: Blinkende Christbäume in Fahrzeugen sind verboten

Köln : Blinkende Christbäume in Fahrzeugen sind verboten

Zur Weihnachtszeit blinken Mini-Tannenbäume auf den Armaturentafeln einiger Autos. Am Innenspiegel baumelt oftmals ein buntes LED-Leuchtband. Viele Lkw-Lenker montieren auch gerne grelle Displays, Namensschilder, Firmenlogos oder beleuchtete Reklamefiguren an die Windschutzscheibe.

Häufig sind sogar komplette Fahrerkabinen in indirektes Licht getaucht. Solche Illuminationen sind im Rahmen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) aus Gründen der Verkehrssicherheit allerdings verboten.

„An Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern dürfen nur die vorgeschriebenen und für zulässig erklärten Beleuchtungseinrichtungen angebracht sein. Dazu zählen unter anderem die Begrenzungsleuchten an Lkw“, beschreibt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland in Köln, den Rahmen des Erlaubten. Der Gesetzgeber befürchtet, dass „Lichtspiele“ leicht mit Warnzeichen verwechselt werden können. Außerdem können sie den Fahrer blenden und andere Verkehrsteilnehmer ablenken.

Das bedeutet: Alle zusätzlichen Lichtquellen, die nicht in der StVZO genannt werden, beziehungsweise nicht die vorgeschriebene Farbe haben, sind unzulässig. Dazu zählen zum Beispiel rote Kennzeichenbeleuchtungen oder blaue Begrenzungsleuchten.

Auf dem Index stehen darüber hinaus Unterbodenleuchten oder angestrahlte Radkästen und illuminierte Scheibenwaschdüsen. „Das Verbot bezieht sich auch auf Innenleuchten mit Außenwirkung. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Lichtquelle direkt zu sehen ist oder es sich um eine indirekte Projektion handelt“, betont Sander.

(amv)