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München: ADAC: Auch auf die Rückbank gehören Gurtstraffer

München : ADAC: Auch auf die Rückbank gehören Gurtstraffer

Für Fahrer und Beifahrer sind sogenannte Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer längst Standard. Auf der Rückbank kommt die Technik aber erst seit etwa zwei Jahren und längst nicht in allen Autos zum Einsatz, erklärt der ADAC. Passagiere sind dadurch großer Gefahr ausgesetzt: Nach Angaben des Automobilclubs steigt ohne die Rückhaltesysteme das Risiko für schwere Verletzungen an Kopf, Brust und Bauch.

Wer häufig mit mehr als einem Passagier unterwegs ist, sollte deshalb schon beim Autokauf auf solche Systeme achten. Ein Gurtstraffer zieht den Gurt bei einem Crash in Sekundenbruchteilen um mehrere Zentimeter ein und verhindert so schwere Bauchverletzungen. Der Kraftbegrenzer sorgt gleichzeitig für eine sanfte Landung im Gurt.

Noch sicherer als die Rückhaltesysteme sind sogenannte Airbag-Gurte, erklärt der ADAC. Einen echten Airbag können sie zwar nicht ersetzen, aber immerhin das Risiko eines Rippenbruchs und das von Brustverletzungen deutlich senken. Die Airbag-Gurte kommen den Angaben nach aber bisher nur vereinzelt und nur in Autos von Ford und Daimler zum Einsatz.

(dpa)