Drove: Prinzessin Gisela I. startet eine Charme-Offensive

Drove: Prinzessin Gisela I. startet eine Charme-Offensive

Sie kam, sah und brachte enormen Schwung in den Saal Joecken: Prinzessin Gisela I., die nun das Narrenzepter in Drove schwingt. Begleitet von ihren Adjutanten Heike Tingart und Gemma Krebs-Hergarden, startete sie eine Charme-Offensive, der sich niemand entziehen konnte.

Da strahlte auch der männliche Begleiter im Hofstaat, Hans Peter Krebs. Rosen gab es für das Narrenvolk, das von der ersten Minute an ihrer neuen Herrscherin huldigte.

Ein Aktivposten im Karneval

Seit der Wahl ihres Sohnes zum Prinzen des Kinderprinzenpaars Sandra I. und Christoph I. vor sechs Jahren hat sie ihr Herz für die KG „Löstige Jrömmele Drove” entdeckt und engagiert sich in der Gesellschaft als Kassiererin. Sie gilt als ein Aktivposten im Drover Karneval und hat auch ein entsprechendes Motto gewählt: „Fastelovend lit mir am Hätze, dröm lass os all zusamme fetze.”

Und das blieb bei der Inthronisation kein leeres Versprechen. Still war es auf den Ortsstraßen, doch im Saal siedete die Stimmung. Das Programm war ganz auf die Tollität abgestimmt. Sitzungspräsident Franz Josef Baur führte gekonnt durch die karnevalistischen Mittagsstunden. Die Drover lernten auch die neue Vorsitzende der KG kennen.

Melanie Pritzl wurde zur Nachfolgerin des langjährigen ersten Vorsitzenden und Präsidenten Stephan Keutgen gewählt, der aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr seine Ämter niederlegen musste. Ein kleiner Wermutstropfen in der ansonsten fröhlichen Veranstaltung, die dem Publikum bestens gefiel.

Für die elfjährige Lena Wolfram ging auf der Veranstaltung ein Traum in Erfüllung. Sie wurde als Kinderprinzessin der KG „Löstige Jrömmele Drove” inthronisiert und wird in der kommenden Session die närrische Kinderschar in ihrem Heimatort anführen. Als Motto wählte sie „Flöte, danze un Spaß am Fiere un in Drove als Kinderprinzessin Lena rejiere” und gibt damit Einblick in ihre Hobbys. Sie spielt Querflöte im Boicher Tambourcorps und tanzt seit früher Kindheit in der Garde. Dass Karnevalsblut in ihren Adern fließt, merkte man schnell. Gar nicht scheu, genoss sie „ihre” Feier, machte mit und gewann sehr schnell die Herzen des jungen und älteren Publikums.