1. Politik
  2. Welt

Oxfam: Moria darf keine Blaupause werden

Oxfam : Moria darf keine Blaupause werden

Flüchtlingshelfer bewerten die Lage auf Griechenlands Inseln als unhaltbar. Sie erheben schwere Vorwürfe gegen die EU. Tatsächlich gibt es auffällige Parallelen zwischen der Situation in den überfüllten Hotspots auf den Inseln und jenen Beschreibungen von EU-Vertretern, wie eine Lösung des Asylproblems aussehen könnte.

iarnlB akm mi eNvmroeb 0219 hcan Miora, jeemn unfemmnehruAtza für nihltcgFelü fua der icehrgehncis nesIl s,eosLb asd umz fgfbrIein esd Seschenrck .uderw iegniE„ enaruF und ncedhäM bnlee ralueahbß sed masCp in nemei ihnenvliO.a ieS sdin am scmnetslmih dr.na hcsaNt knnneö ies tchni ailenl afu ied toieteTl ,heegn liwe ies nsgädti ntAsg rvo rÜgfeernfib dnu etgwnggeniulrVae bn.ea“h iigcRth büle sei se im Mzrä egeews,n sal eencnalGirdh sua gsnAt ovr mde sarnrviuoCo sad hreslAytc tzuseagtes nud ctfärteSuhkz oswie zoeliPi ebznagego teah.t

a,rBiln reedn maeN uz iehmr ucthSz eävtnerdr rued,w älzherte eid bseElnseir dne nHrefle esd hsereicghcni iFlüsletsathn,cgr erd oiiUlgsFcagrstintühlNna-no ndu eneriewt iSal.ebzeorntrai eDi osainiraOtgn Omxaf nahm die eirngScelnhud erd ugenjn uFar ni eihnr irthceB über ide inSitauto ni dne lchnenieeshl anLreg ,afu edr ma tDsroangen in serüBls ttfiehfnlcverö wu.edr rE sti nie ertewise nuDoemtk des renGsua – ufa edm eBdon dre ocnhuspriäeE i.nUon egeGizt enrdew ,sllo sdas das ue„ne ehecciisgrh tsylhrAce ien reeeonnlhhrvu ifnfAgr uaf edi nunärtiahem ptienhrfelcugVn orsaupE zum cuhztS onv hns,nceeM die vro awtGle und enVgfgroul elie,hfn st“i, gsaet ilvEene nav eobrRumg ovn Omxfa ma Daotsrgenn in Büe.slsr eiD ogeßr sgAtn edr ferHel tebsrciheb edi neeiribrtiMat s:o r„iW dnsi erutßsä roetgbs, ads ueen reisichhgec rAyehclts eknötn sla uusepBlaa rüf dei snetnehaed mRrofe sed erieopusänch meyssylsstA ee“n.dni

hachtäsliTc itgb se flgieaäluf eanalellrP snchweiz edr iotuiaStn in ned elüenrfüblt sooHptst auf dne lnIesn dun njnee gehinBensrecbu onv nerVe,retrEt-U wie eeni uögsnL esd sryslmlAebpo eausnhse tnönk.e iDe eneu rnaiteevvkso nugreRgei ni tAhne httae fnAagn sed rJahse eiuztzählcs eoznlipzrGtnsei ien,ttsellge ide tnfssuBeintirgeaerb ürf rtAnäge zrütrekv nud fua iene zgeigü gnuhfüüRrkc t.ägrnegd In rde aPsixr, ied die alngaiotrnnoHissfei rov Otr cbaehbetotn,e ütrhef esdi zu taulnaehbnr näZtu:edns iDe teinFsr rüf serncweeBdh engge hcieagäsgbl hiBsecdee dnrewu so tadicrshs züekr,rvt dsas sie – so m a–xfO fot sheteirnvcr dins, wenn eid nnofeBrfete vdoan reh.frena naKelg ernüdf unr ürbe innee Awantl aenlfu – ebra ufa osesbL gitb se eredag lam neein znenigei iahlsactt ernzninftaie daentRhicbtess.

eDi ruSurttk edr ßehnamMna rpitshtcen mde, asw lienve ni rBlsseü ndu neednar äUEaHudettntsp- scwto:vebrh elAl keenoAmnmnd senllo an edn nßeAnzrngeue eafgnbeag,n erih Arselngaäty otrd eneicnsehdt ndu ahbelegetn eBeewrrb otsorf ksukghücteirczc .derewn sE sti hewrsc oerlbta,lrsv wie asd nseihactgs edr lalzhVei vno iehelnucfsHnde ahnmu ufnaeabl lslo.

niosoKsmmi hzceörlgi

eDi euen mEKsUsoii-omn gtrezö bhsire enien ineegne ohascgrlV rüf ine eiasegemnsm ethAcsrly uiahns – hacu ,daehbls ewil man ßeiw, dssa etchile eeguEinURnerg- eejd unhAefam nov rnuwdeneaZr irttsk ebla.nneh arZw ath neesmrtniiudnnisenB srotH heoerfeS )UC(S ennie iKers vno nzhe lgwinfeielri enäLdnr um shic strha,cge die in aunkte ntealoNg itanreMng .ufehnnmea nI emsine Huas soiatrrfvei man nneei gWe, edi bnüiegr fau ad„rene oemFnr erd oätadiiSrt“l uz e.itrphcfenvl ieD omiKssoinm illw nhire rloVachgs unn im epbretSem erin.reepänst eslhDadnutc nltap ,rzwa ads ieDsrso hedwärn ernsie e-spsainatäsREdhcftrtU erov.brzaenintu erAb edi fefgHnounn fua ienne chbruhrDcu nids urn reg.nig