Schlimme Unfälle mit Feuerwerkskörpern: Wenn die Rakete aus dem Po gezündet wird...

Schlimme Unfälle mit Feuerwerkskörpern : Wenn die Rakete aus dem Po gezündet wird...

Eine Rakete im Po, Feuerwerk in der Wohnung, ein abgetrennter Finger und ein Todesfall: Das Hantieren mit Feuerwerk nahm zu Silvester teils skurrile Züge an und kostete einen Menschen gar das Leben.

In Österreich hat sich in der Silvesternacht ein 22-Jähriger eine Feuerwerksrakete zwischen die nackten Pobacken klemmen und anzünden lassen. Die Rakete hob nicht ab. Wie die Polizei mitteilte, habe sich der junge Mann nach eigenen Angaben erschreckt und daher die Gesäßbacken zusammengekniffen. Die Rakete explodierte daher unweit seines Hinterns. Der 22-Jährige verletzte sich bei dem kuriosen Vorfall und musste ins Krankenhaus Wels gebracht werden.

Im hessischen Bebra zündete ein betrunkener Mann in seiner Wohnung eine Silvesterrakete. Dabei fing ein Teppich Feuer, die Flammen breiteten sich auf den Dachstuhl des Gebäudes aus. Andere Bewohner mussten sich in Sicherheit bringen, es entstand hoher Sachschaden. Der 52-Jährige Verursacher wurde schwer verletzt.

In Hagenau in der Nähe von Straßburg kam ein 30-Jähriger bei einem Unfall mit einem Feuerwerkskörper ums Leben. Berichten nach soll der Feuerwerkskörper im Gesicht des Mannes explodiert sein. Die Ermittlungen zum Hergang laufen.

In Gelsenkirchen wurde ein 15-Jähriger beim Hantieren mit einem gefundenen Silvesterknaller sehr schwer verletzt. Der Junge habe in der Neujahrsnacht nach nicht explodierten Feuerwerkskörpern gesucht, sagte ein Polizeisprecher. Einen der gefundenen Böller habe er angezündet und aus bislang ungeklärten Gründen den Deckel eines Kochtopfs darüber gehalten.

Die Detonation sei so gewaltig gewesen, dass der Deckel zersprungen sei, dem Jungen einen Finger abgetrennt und ihn schwer an Hals und Brust verletzt habe. Der 15-Jährige war am Neujahrstag nach einer Not-OP im künstlichen Koma.

(dpa)