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San Francisco/Juneau: Vor Alaska beschädigtes Schiff ist schon mehrfach verunglückt

San Francisco/Juneau : Vor Alaska beschädigtes Schiff ist schon mehrfach verunglückt

Das vor der Küste des US- Bundesstaates Alaska leck geschlagene Kreuzfahrtschiff „Empress of the North” war schon früher in Unfälle verwickelt.

Wie der US-Sender CNN am Montag berichtete, war das Schiff im März letzten Jahres auf dem Columbia River, der durch Washington und Oregon fließt, auf eine Sandbank aufgelaufen. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im Jahr 2003, als das Schiff erstmals für eine Kreuzfahrt auf dem Fluss eingesetzt wurde.

Der 110 Meter lange Schaufelraddampfer hatte nach Angaben der Küstenwache in der Nacht zum Montag rund acht Kilometer vor der Küste einen Felsen gerammt. Das Kreuzfahrtschiff schlug dabei leck. Alle Fahrgäste wurden innerhalb weniger Stunden in Sicherheit gebracht. Es befanden sich 206 Passagiere und 75 Mann Besatzung an Bord.

Die „Empress” konnte am Montag stabilisiert werden und aus eigener Kraft die 90 Kilometer südlich gelegene Hafenstadt Juneau ansteuern. Die Unfallursache werde noch untersucht, hieß es in Medienberichten.

Der Dampfer, der von der „Majestic America Line” aus Seattle im US- Bundesstaat Washington betrieben wird, war erst am Samstag in Juneau zu einer sieben Tage langen Rundreise aufgebrochen.