Bochum: Vermeintliche Tretmine entpuppt sich als historischer Bettwärmer

Bochum: Vermeintliche Tretmine entpuppt sich als historischer Bettwärmer

Eine vermeintliche Tretmine aus dem Zweiten Weltkrieg hat sich als harmloser historischer Bettwärmer entpuppt.

Eine 41-jährige Frau war in Bochum mit dem verrosteten Metallgegenstand auf einer Polizeiwache erschienen, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch berichtete.

Die Frau gab an, das Metallteil vor etwa zehn Jahren in einem Waldstück gefunden zu haben. Seitdem verwendete sie es in ihrer Wohnung als Türstopper. Nun habe ihr ein Bekannter gesagt, dass es sich bei dem Gegenstand um eine Tretmine handeln könnte.

Da die Frau den runden Metallkörper mit einem Durchmesser von etwa 35 Zentimetern mit dem Auto zur Polizeiwache gefahren hatte, wurde das Umfeld des Autos weiträumig abgesperrt.

Ein hinzugezogener Bomben-Experte des Landeskriminalamtes konnte allerdings schnell Entwarnung geben: Er identifizierte die angebliche Tretmine als einen historischen Bettwärmer, der zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts zur Verbesserung der Nachtruhe gedient hatte.

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