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Kuala Lumpur: Totgeglaubtes Baby wacht bei Beerdigung in Malaysia wieder auf

Kuala Lumpur : Totgeglaubtes Baby wacht bei Beerdigung in Malaysia wieder auf

Ein totgeglaubtes Baby ist in Malaysia bei seiner Beerdigung aufgewacht und mit Blaulicht wieder in die Klinik gefahren worden. Rund 200 Trauergäste im Dorf Padang trauten ihren Augen nicht, als das auf einem Totentuch liegende winzige Baby sich plötzlich bewegte.

„So etwas wünsche ich keinem anderen Elternpaar”, sagte der Vater, Azmi Masiron, der „New Streits Times” von Montag. Die Zeitung brachte ein Foto von dem Baby im Brutkasten.

Das kleine Mädchen war am Sonntagmorgen viel zu früh mit nur 330 Gramm Gewicht und 15 Zentimeter Körpergröße geboren worden. „Die Ärzte sagten mir nach der Geburt, das Baby sei tot und ich solle die Beerdigung vorbereiten”, berichtete der Vater. Er nahm den leblosen Körper in Tücher geschlagen mit in sein fünf Kilometer entfernt liegendes Dorf.

Nach muslimischen Glauben sollen Beerdigungen unmittelbar nach dem Tod stattfinden. 200 Dorfbewohner kamen zusammen, um von dem Winzling Abschied zu nehmen. „Als mein Schwiegervater das Baby hinlegte, bewegte es sich plötzlich”, sagte Asmi (26), der mit seiner Frau Nordewiyana (28) bereits einen neun Monate alten Sohn hat.

Das Krankenhaus kündigte nach dem Zeitungsbericht eine Untersuchung des Vorfalls an.