Ard äußert sich: Sorge nach „Tagesschau“ um Nachrichtensprecher Jan Hofer

Ard äußert sich: Sorge nach „Tagesschau“ um Nachrichtensprecher Jan Hofer

Viele TV-Zuschauer haben sich nach der Live-Ausstrahlung der „Tagesschau“ Sorgen um Nachrichtensprecher Jan Hofer gemacht. Hofer wirkte am Ende der 20-Uhr-Sendung am Donnerstagabend angeschlagen und stützte sich auf den Studiotisch.

Dann endete die Sendung ohne Verabschiedung. „Am Ende der "Tagesschau" wurde es Jan Hofer schlecht, sodass er die Schlussmoderation nicht wie geplant lesen konnte. Möglicherweise ist ein Infekt, mit dem er kürzlich zu tun hatte, noch nicht vollständig auskuriert“, teilte der Chefredakteur ARD-aktuell, Kai Gniffke, der Deutschen Presse-Agentur mit. Hofer lasse sich ärztlich untersuchen.

Beim Lesen der letzten beiden Beiträge vor dem Wetter hatte sich Hofer bereits versprochen. In den sozialen Netzwerken fragten etliche Zuschauer besorgt, wie es Hofer gehe und was passiert sei. Das Team der „Tagesschau“ bedankte sich bei den Zuschauern für die Genesungswünsche. Wenig später teilte die „Tagesschau“ mit, dass es Hofer wieder deutlich besser gehe.

Bereits im November 2016 hatte Jan Hofer eine Moderation der „Tagesthemen“ aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen. Seine Kollegin Caren Miosga sprang für ihn ein. Damals hatte Hofer ein Magen-Darm-Virus.

Zu Hofers Alter gibt es unterschiedliche Angaben in der Öffentlichkeit - er ist wohl im Januar entweder 67 oder 69 Jahre alt geworden. Seit 2004 ist Hofer Chefsprecher bei der „Tagesschau“ im Ersten.

(dpa)
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