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London: Mann stirbt in Gully: Drei Tote bei Überschwemmungen in England

London : Mann stirbt in Gully: Drei Tote bei Überschwemmungen in England

Drei Menschen sind bei heftigen Überschwemmungen in weiten Teilen Englands ums Leben gekommen. Auf zahlreichen Straßen herrschte nach sintflutartigen Regenfällen Chaos.

Nahe der nordostenglischen Stadt Hull starb am Montag ein 28 Jahre alter Mann, der in einem Gully stecken geblieben war, teilte die Feuerwehr mit. Die Behörden in der Region riefen den Notstand aus.

In Sheffield kam ein 68-jähriger Mann um, als er aus seinem Auto steigen wollte. In der Stadt ertrank außerdem ein 13 Jahre alter Teenager in den Fluten. Andere Menschen mussten mit Hubschraubern vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht werden. In Yorkshire und Lincolnshire wurden mehr als 120 Schulen geschlossen, Autos trieben ab, einige Zugstrecken waren unterbrochen.

In vielen Teilen des Landes galt auch in der Nacht zum Dienstag die höchste Hochwasserwarnstufe. Die Unwetterzentralen warnten vor weiteren Regenfällen. Nach Angaben von Montagnachmittag könnte es in 24 Stunden so viel regnen wie in einem ganzen Monat. Erst vor zehn Tagen war bei schweren Überschwemmungen im Norden Englands ein Soldat ums Leben gekommen.