Bogotá: Falsche Krankenschwester „impft” gegen Schweingrippe

Bogotá: Falsche Krankenschwester „impft” gegen Schweingrippe

Eine falsche Krankenschwester hat in Kolumbien mehr als 100 Schülern und Lehrern unter dem Vorwand, es handele sich um eine Impfung gegen Schweinegrippe, eine unbekannte Substanz gespritzt.

Die Frau habe sich in der Landwirtschaftsschule der Kleinstadt Marsella als Mitarbeiterin des regionalen Gesundheitsamtes vorgestellt, teilten die Behörden am Freitag (Ortszeit) mit. Erst nach Ende der Aktion kamen der Schulleitung Bedenken und die Frau wurde festgenommen. Medien berichteten, sie habe sich an ihrem Ex- Liebhaber, einem Lehrer der Schule, rächen wollen.

Bei einer ersten Vernehmung habe die Frau angegeben, ein Schmerzmittel vermischt mit einer fiebersenkenden und einer entzündungshemmenden Substanz injiziert zu haben. Unklar war zunächst, ob sie dabei immer dieselbe Spritze benutzte, sagte der Behördenchef von Marsella, Darío Montoya. Den Betroffenen gehe es soweit gut, aber sie würden alle ärztlich überwacht. Marsella liegt etwa 350 Kilometer westlich von der Hauptstadt Bogotá.

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