Garmisch-Partenkirchen: Ein Küsschen als Lohn: „Fensterlkönig” gekürt

Garmisch-Partenkirchen: Ein Küsschen als Lohn: „Fensterlkönig” gekürt

Sie müssen einen Holzhaufen überwinden, über eine rutschige Leiter auf einen Balkon klettern und dort einen Zimmerernagel in einen Holzklotz einschlagen - wer dies am schnellsten schafft, darf die „Miss Dirndl” busserln: 40 junge Männer haben sich am Samstag in Garmisch-Partenkirchen in einen „Fensterlkönig”-Wettbewerb gestürzt.

„Es geht im Zweikampf, Mann gegen Mann”, erklärte Veranstalter Oliver Derby. Mehrere hundert Menschen beobachteten den Wettkampf im „Fensterln”.

Fensterlkönig wurde der 20 Jahre alte Medizinstudent Florian Halbartschlager aus Stuttgart. Er erklomm die rutschige Leiter am schnellsten und drückte im Finale als Erster der „Miss Dirndl”, Veronika Wilbert aus München, ein Küsschen auf die Wange.

Wobei sich Wilbert über so manchen Kuss beschwerte. In einer Pause sagte sie: „Viele der Busserl wirkten wie Watschen (Ohrfeigen). Im Eifer des Wettkampfes vergessen die Kerle, dass Küsschen etwas Zartes, Hingehauchtes sind ­ und nicht grob hingeklotzt werden.”