William und Kate, Harry und Meghan: Das königliche Super-Team driftet auseinander

William und Kate, Harry und Meghan : Das königliche Super-Team driftet auseinander

William und Kate, Harry und Meghan: Die beiden Prinzen und ihre Ehefrauen galten einst als das Super-Team der Windsors. Sie waren die populärsten Mitglieder des Königshauses, das Aushängeschild der Monarchie.

Als Meghan vor einem Jahr als Schirmherrin bei der Stiftung „Royal Foundation“ eingeführt wurde, jauchzte die britische Presse und nannte das Team die „Fab Four“, die fabelhaften Vier. So wurden auch schon einmal die Beatles genannt. Jetzt werden aus den „Fab Four“ wieder zwei Duos. Das Team bricht auseinander.

Prinz William hat bekanntgeben lassen, dass Harry und Meghan nicht mehr bei der Royal Foundation mitmachen werden. Die Königliche Stiftung ist eine Institution, die die verschiedenen Charity-Projekte der Prinzen und ihrer Gattinnen unter einem Dach vereinen sollte. In Zukunft werden nur noch der Herzog und die Herzogin von Cambrige, wie die offiziellen Titel von William und Kate lauten, die Schirmherrschaft übernehmen, während Harry und Meghan sich eine eigene Stiftung aufbauen wollen.

Das Brüderpaar geht eigene Wege. Einige Beobachter sehen im Ende der Gemeinsamkeit Zwist und Zerwürfnis am Werk. Nachdem Harry und Meghan aus dem Kensington Palast, wo auch William und Kate wohnten, ausgezogen waren und im Frogmore House auf Windsor ihr neues Zuhause fanden, tauchten erstmals die Spekulationen auf, dass die Viererbande sich zerstritten habe.

Von einem Zickenkrieg war die Rede. Kate und Meghan sollen sich anfeinden, weil die eine der anderen das Rampenlicht nicht gönnen würde. Die 39-jährige Meghan, die, bevor sie Harry kennenlernte, eine Karriere als Schauspielerin genoss, sähe auf Kate herab, die niemals einen ordentlichen Job gemacht hätte. Andere sprachen von einem Bruderzwist. William soll Harry vor Meghan gewarnt haben, worauf bei dem Jüngeren alle Sicherungen durchbrannten. Im Grunde
weiß keiner außer den Beteiligten Bescheid. Wahrscheinlicher als das große Zerwürfnis im ehemaligen Team der Fab Four ist dagegen, dass man es mit einer ganz normalen Entwicklung zu tun hat. Es liegt doch auf der Hand: Nach seiner Heirat wird Harry darüber nachdenken, wie seine künftige Rolle aussehen soll. Die Wohltätigkeitsarbeit spielt dabei eine zentrale Rolle. Seine Frau Meghan schreibt sich Frauenrechte auf die Fahne. Und wenn das Herzogspaar von Sussex auch demnächst seine eigene Stiftung gründen will, schließt das ja nicht aus, dass man weiter mit dem anderen Herzogspaar kooperieren wird.

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