Kreis Heinsberg: „Opa vertällt Stöckskes”

Kreis Heinsberg: „Opa vertällt Stöckskes”

Ein stimmungsvolles Bild aus der Erkelenzer Straße Im Pangel schmückt das Titelbild von „Oos Platt”. Wie in jeder Ausgabe bietet auch die Ausgabe Nr. 59 wieder eine bunte Mischung aus Gedichten, Stöckskes und Erzählungen, zusammengetragen vom Arbeitskreis Mundart in der Volkskundlichen Arbeitsgemeinschaft im Kreis Heinsberg.

„Oos Platt”, die zweimal jährlich erscheinende Mundartzeitschrift, will aber nicht nur unterhalten, sondern auch dazu beitragen, dass die heimische Mundart erhalten bleibt. Immer weniger Menschen sprechen Platt - und diese werden immer älter. Dies führt dazu, dass auf etliche Beiträge von bereits verstorbenen Mundartautoren zurückgegriffen werden muss.

Nach wie vor gilt auch der Appell an Menschen, die sich für Mundart interessieren und denen an „oos Platt” gelegen ist, Beiträge zur Verfügung zu stellen. Diese nimmt nach wie vor Josef Laumen (Hellstraße 5, 52525 Heinsberg) entgegen.

Im Sommerheft von „Oos Platt” heißt es natürlich auch wieder „Opa vertällt Stöckskes”. Viele Begebenheiten aus dem Alltag früher werden geschildert. Einmal heißt es „Tonnpiin”, ein anderes Mal „Bej d´r Dokter” und schließlich auch „Et Kauf supp net mie”.

Häufig entbehren die Geschichten und Gedichte auch nicht eines augenzwinkernden Humors, so dass sie nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Vorlesen und Vortragen äußerst geeignet sind. Ergänzt wird das Sommerheft wie immer durch einige historische Fotos aus dem Kreisarchiv.

„Oos Platt” ist im örtlichen Buchhandel und im Bürger-Service-Center des Kreishauses zum Preis von zwei Euro erhältlich.

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