1. Region

Verstöße gegen Corona-Regeln: Zwei Treffpunkte in Köln geräumt

Verstöße gegen Corona-Regeln : Zwei Treffpunkte in Köln geräumt

Trotz Abstandsregeln und Corona-Schutz gab es am Wochenende in Nordrhein-Westfalen wieder größere Menschenansammlungen. Besonders in Köln trafen sich viele Menschen. Polizei und Ordnungsamt mussten beliebte Treffpunkte räumen.

Im Kampf gegen dichte Menschenansammlungen waren am Wochenende wieder Polizei und Ordnungsämter in Nordrhein-Westfalen unterwegs. Wie die Stadt Köln mitteilte, mussten am Freitag und Samstag Teile des Stadtgartens von den Ordnungshütern geräumt werden. Am Freitagabend trafen sich dort rund 400 Menschen, am Samstagabend versammelten sich rund 250.

Auch im Bereich der Schaafenstraße kam es am Wochenende zu größeren Menschenansammlungen. Am Freitag musste der Bereich geräumt werden. Am Samstagabend sollte die Situation mit einer Verkehrssperrung der Straße etwas entspannt werden. Außerdem wurden die Feiernden per Lautsprecher dazu aufgefordert, die Abstände einzuhalten. Kurz nach Mitternacht mussten dann aber auch in der Nacht zu Sonntag Polizei und Ordnungsamt den Bereich räumen.

Immer wieder hatte es in den vergangenen Wochen Menschenansammlungen an beliebten Treffpunkten in Köln gegeben. Am Freitag hatte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) deshalb an die Menschen appelliert, die Abstandsregeln einzuhalten. „Es verhalten sich immer mehr Menschen so, als wäre die Pandemie schon beendet“, sagte Reker am Freitag nach einer Sitzung des Krisenstabes. „Und das ist gefährlich.“

In Düsseldorf blieb es dafür am Wochenende weitestgehend ruhig. Wie ein Pressesprecher der Polizei mitteilte, kam es zu keinen Einsätzen der Polizei aufgrund der Coronavirus-Schutzverordnung.

In Bonn kontrollierte die Polizei überwiegend Gruppen am Rheinufer. Insgesamt 46 Platzverweise wurden dabei ausgesprochen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Am Samstagmittag kam es außerdem in Bonn zu einem weiteren Menschenandrang in der Innenstadt: Der Rapper Xatar eröffnete hier einen Imbiss.

Rund 350 überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene wollten laut Ordnungsamt in dem Laden essen. Dabei wurden Abstände nach der Corona-Schutzverordnung nicht eingehalten. Das Ordnungsamt musste einschreiten, konnte die Lage allerdings wieder entspannen.

(dpa)