Kollisionen mit Autos: Zwei Pferde laufen auf Autobahn 4

Kollisionen mit Autos : Zwei Pferde laufen auf Autobahn 4

Unfälle mit Pferden auf Autobahnen: Am Pfingstwochenende hat es in NRW gleich zwei Fälle gegeben, bei denen die Tiere über Autobahnen gelaufen sind und in Unfälle verwickelt wurden.

Zunächst waren am Samstagabend zwei ausgebüxte Pferde in Overath im Rheinisch-Bergischen Kreis auf die Autobahn 4 unterwegs und zumindest eines der beiden Tiere stieß mit Fahrzeugen zusammen. Dieses Pferd wurde bei dem Vorfall am Samstagabend so schwer verletzt, dass es eingeschläfert werden musste, wie die Polizei am Sonntag berichtete.

Bevor sie über eine Anschlussstelle auf die Autobahn betraten, waren die beiden Pferde schon über Straßen gelaufen. Dabei kam es zu mindestens einem weiteren Zusammenstoß mit einem Auto. Menschen wurden bei den Kollisionen nicht verletzt, an den Autos gab es Sachschäden.

Mit wie vielen Autos das Pferd auf der A4 zusammenstieß, war unklar. Die Tiere verließen die Autobahn wieder und konnten schließlich in der Nähe eines Overather Supermarktes eingefangen werden. Wie und wo genau die Pferde ausgebüxt waren, blieb zunächst unklar.

Auf der Autobahn 57 Richtung Nimwegen (Niederlande) ereignete sich am Sonntagmittag ein weiterer Unfall mit zwei Pferden: Ein Auto fuhr zwischen Rheinberg und Alpen bei Moers gegen einen Pferdeanhänger, den ein vorausfahrender Wagen zog, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Anhänger geriet ins Schleudern und überschlug sich. Die beiden Tiere gelangten ins Freie und liefen auf der A57 - laut Polizei „offensichtlich unverletzt“ - weiter.

Die Strecke wurde vollgesperrt, diverse Trümmerteile mussten weggeräumt werden. Die Pferde konnten rund zehn Minuten nach der Kollision eingefangen werden. Auch bei diesem Unfall, über den der WDR berichtet hatte, wurden keine Menschen verletzt.

(dpa)