Düren: Zur Kirmes ist keiner in Urlaub

Düren: Zur Kirmes ist keiner in Urlaub

Bürgermeister Paul Larue hatte mal wieder einiges zu tun, als er die Gäste bei der offiziellen Begrüßung der Annakirmes begrüßte. Als er beim Blasorchester Birkesdorf, das die Zeremonie im Festzelt begleitete, ansprach, lobte er, dass die Musiker immer wieder dabei seien - und nicht etwa in Urlaub führen.

Aber gleich im nächsten Satz schob Larue nach: „Ein echter Dürener fährt auch nicht in Urlaub, wenn Kirmes ist.”

Das scheint der Bürgermeister aber auch so was von Recht zu haben. Speziell am Samstagabend schoben sich die Massen durch die 2,5 Kilometer lange Budenstadt als sei es schon der letzte Tag. Das Wetter war zwar ganz sicher nicht überragend gut, es war für einen Rummelbesuch aber auch nicht so schlecht. Immerhin: Es regnete nicht, im Unterscheide zum vergangenen Eröffnungstag, als es zeitweise mächtig schüttete. „Wir lassen und von ein bisschen Regen auch nicht schrecken”, rief Paul Larue schon am Vormittag und stellte in Aussicht: „Das Wetter soll nun von Tag zu Tag besser werden.”

Das Kirmesvolk wird ihn sicher beim Wort nehmen wollen.

Der Rummel selbst bietet wieder ein abwechslungsreiches Angebot. Einige neue große Fahrgeschäfte wie „High Energy” oder „Feuer und Eis” schienen bombig anzukommen, wenn man einerseits die Vergnügungsschreie, andererseits die Schlangen vor den Karussells als Maßstab nimmt. Viellicht war es ein gutes Omen, dass es schon um 11 Uhr zur Eröffnung ziemlich voll war. „Das ist ja wie auf der Bundespressekonferenz”, sagte Dürens Bürgermeister angesichts des Medieninteresses und lobte sodann Platzmeister Achim Greiff und den Steuerausschuss für die organisatorische Vorarbeit zur Kirmes. Noch bis nächsten Sonntag geht´s rund.

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