Zoll überprüft Zimmermädchen

Zoll überprüft Zimmermädchen

Köln. Fahnder des Hauptzollamtes haben in über 30 Hotels im Großraum Köln die Arbeitsbedingungen der Zimmermädchen und der übrigen Reinigungskräfte kontrolliert.

Dabei wurde überprüft, ob Schwarzarbeit vorlag und ob der gesetzliche Mindestlohn gezahlt wurde, wie ein Behördensprecher am Montag mitteilte. Bei der Aktion wurden mehr als 130 Personen erfasst. Drei Firmen verdächtigten die Fahnder der Verstöße gegen die Mindestlohnregelung. In zwei Fällen wurden Hartz IV-Empfänger der Schwarzarbeit überführt.

Bei rund jedem zweiten Betrieb verstießen die Arbeitgeber gegen ihre seit Jahresanfang bestehende Verpflichtung, ihre Mitarbeiter schriftlich über die Pflicht zum Mitführen eines Ausweisdokuments zu informieren.

Nach Auskünften der Arbeitgeber scheuen sich viele ausländische Arbeitnehmer, Ausweispapiere mitzuführen. „Die Angst, die Papiere zu verlieren, ist bei diesen Arbeitnehmern sehr groß und die Wiederbeschaffung oft aufwendig und teuer”, erläuterte der Behördensprecher.

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