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Weniger als in der Vorwoche: Zehn Polizeieinsätze wegen Hochzeiten in NRW

Weniger als in der Vorwoche : Zehn Polizeieinsätze wegen Hochzeiten in NRW

Die Polizei ist in Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche zehn Mal wegen ausufernder Hochzeitsfeiern eingeschritten. Dies war gegenüber den 40 Einsätzen in der Vorwoche ein rapider Rückgang.

Alle Einsätze habe die Polizei am vergangenen Samstag absolviert, sagte eine Sprecherin des NRW-Innenministeriums am Montag. Einmal sei eine Autobahn betroffen gewesen, drei Mal seien Schüsse gemeldet worden, sechs Mal Autokorsos.

In Hagen berichteten Zeugen, dass Autos eines mit türkischen Flaggen geschmückten Korsos mit stark durchdrehenden und rauchenden Reifen unterwegs gewesen seien. Ein Auto sei in Schlangenlinien gefahren, der Fahrer habe anderen Verkehrsteilnehmern den Mittelfinger gezeigt.

In Köln blockierten laut Polizei 20 Autos einer türkischen Hochzeitsgesellschaft innerstädtisch den Verkehr. Wegen der Blockade ermittelt die Polizei gegen insgesamt 19 Männer und eine Frau wegen Nötigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

In Dortmund wurde ein Konvoi auf den Autobahnen 2 und 45 gesichtet. Die Wagen sollen einem Zeugen zufolge über alle Fahrspuren verteilt immer wieder langsamer gefahren sein. Schließlich soll der Korso eine innerstädtische Sackgasse blockiert haben. Die Polizei nahm die Personalien der 24 bis 27 Jahre alten Fahrer auf.

(dpa)