Aachen/Bielefeld/Düsseldorf: Wintereinbruch in NRW sorgt für viele Unfälle

Aachen/Bielefeld/Düsseldorf: Wintereinbruch in NRW sorgt für viele Unfälle

Der plötzliche Wintereinbruch hat in Nordrhein-Westfalen zu mehreren Unfällen auf glatten Straßen geführt. Besonders betroffen war Ostwestfalen, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Personen wurden verletzt. In der Region blieb es trotz überfrierender Nässe dagegen ruhig.

Die Aachener Polizei verzeichnete nur einen kleinen witterungsbedingten Unfall. Ganz anders stellte sich die Situation in weiten Teilen Deutschlands dar: Auf der A 44 nahe des Autobahnkreuzes Wünnenberg-Haaren kam es zu vier Unfällen mit neun beteiligten Fahrzeugen und zwei Leichtverletzten.

Bei einem weiteren Unfall schleuderte ein Auto seitlich in einen Lastwagen. Dabei wurde dessen Dieseltank aufgerissen. Mehrere Hundert Liter Treibstoff liefen aus. Die Beamten schätzen den Schaden auf 50.000 Euro. Zu einem weiteren Unfall kam es auf der Autobahn 33 bei Schloß Holte-Stukenbrock. Dabei blieb es bei Blechschäden.

Im Raum Paderborn meldete die Polizei drei Glatteisunfälle. Es sei aber bei Blechschäden geblieben. Im Hochsauerlandkreis, wo es am Wochenende den ersten Schnee gegeben hatte, kam es dagegen den Angaben zufolge zu keinen Unfällen wegen überfrierender Nässe.

Mehrere Unfälle in Duisburg

Bei Düsseldorf und Duisburg gab es wegen des Glatteises mehrere Unfälle auf Autobahnbrücken. Betroffen waren nach Angaben der Polizei die A 1 in Remscheid, die A 3, A 40 und A 42 in Duisburg sowie die A 42 und A 52 in Essen. Zwei Menschen erlitten leichte Verletzungen.

In weiten Teilen des Landes dagegen behinderte keine überfrierende Nässe den Verkehr. „Es war zwar kalt, aber trocken”, bilanzierte ein Sprecher der Polizei Dortmund die Lage. Deshalb hätten die Autofahrer die Scheiben ihres Fahrzeugs freikratzen müssen, glatt sei es aber nicht gewesen.

Im Rest Deutschlands führte der plötzliche Wintereinbruch zu Verkehrsbehinderungen auf Straßen und Schienen. Betroffen waren vor allem Sachsen und Thüringen, Teile Baden-Württembergs, Bayerns und Schleswig-Holsteins. Für den Montag kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) Temperaturen von fünf bis acht Grad in NRW an. Im Bergland liegen die Höchstwerte demnach bei vier Grad.

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