Maastricht: „Wietpas”-Kontrollen: Viel Arbeit für die Polizei

Maastricht: „Wietpas”-Kontrollen: Viel Arbeit für die Polizei

Die Kontrollen rund um die Einführung des sogenannten „Wietpas” halten die Polizei im belgisch-niederländischen Grenzgebiet ordentlich auf Trab. Rund 70 Personen sind nach Angaben von „L1” im Grenzgebiet Lanaken-Maasmechelen mit Drogen erwischt worden.

Drei von ihnen wurden auf frischer Tat beim Drogenhandel erwischt. Darüber hinaus wurden 29 Autofahrer, die mit Drogen am Steuer unterwegs waren, aus dem Verkehr gezogen.

Wenige Tage zuvor waren der Polizei im niederländischen Maastricht und Geleen zwei Drogendealer ins Netz gegangen. An der President-Rooseveltlaan in Maastricht versuchte ein 38-Jähriger sein Heroin an den Mann zu bringen. Da der Niederländer allerdings einen Undercover-Polizisten ansprach, bekam er statt Geld einen Haftbefehl in die Hand gedrückt. Im Haus des Mannes fand die Polizei 19 weitere Packungen Heroin mit einem Gewicht von fast einem Kilogramm.

In Geleen wurde ein 21-jähriger Dealer auf frischer Tat erwischt, als er an der Ecke von Nightingale Street und Kummenadestraat Marihuana verkaufte. Er hatte insgesamt 30 Beutel Hanf dabei, als die Polizei ihn stellte. Beim anschließenden Verhör gab er an, dass er die Beutel kurz vor seiner Verhaftung gekauft habe - nur für den eigenen Gebrauch.

Die Polizei führt die Kontrollen durch, um den illegalen Drogenhandel auf Limburgs Straßen einzudämmen.

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