Aachen/Düren: Wieder hohe Feinstaubbelastung in der Region

Aachen/Düren: Wieder hohe Feinstaubbelastung in der Region

Kalte, aber dicke Luft herrscht derzeit in Nordrhein-Westfalen: In der Region wurden auch am Mittwoch wieder Feinstaubkonzentrationen von über 100 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen - doppelt so viel wie der zulässige Grenzwert.

Den höchsten Wert von 119 Mikrogramm meldete am Dienstag Niederzier, sagte Peter Schütz, Sprecher des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in NRW (LANUV).

Dicke Luft: Wegen der aktuellen Wetterlage werden wie hier an der Messstation Wilhelmstraße hohe Feinstaubwerte gemessen. Foto: Michael Jaspers

In der Aachener Wilhelmstraße waren es am Mittwochnachmittag 87 Mikrogramm. Ursache für die hohe Belastung sei eine sogenannte Inversionswetterlage, bei der sich warme Luftmassen über die kalte Winterluft schieben und kaum Wind herrscht.

„Dazu kommt, dass man auf den Straßen lange im Stau steht und zuhause ordentlich geheizt wird“ , erklärte Schütz. So verschlechterten Autoabgase sowie Ofen- und Kaminheizungen die Qualität der Luft. Auch in den nächsten Tagen sei mit Feinstaub über dem Grenzwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zu rechnen. Dieser darf an maximal 35 Tagen im Jahr überschritten werden.

Durch den Verzicht auf unnötige Autofahrten und auf das Heizen mit Ofen und Kaminfeuer könne jeder Einzelne zur Verbesserung der Luftqualität beitragen.

(red)