1. Region

Autobahnen ohne Staus: Wettervorhersage im Blick behalten

Autobahnen ohne Staus : Wettervorhersage im Blick behalten

Kontakt- und Reisebeschränkungen in der Corona-Pandemie sorgen auch am dritten Adventswochenende für wenig Verkehr auf den Fernstraßen. Allerdings könnte das Wetter mancherorts für Verzögerungen sorgen.

Weiterhin freie Fahrt auf den Autobahnen - das dürfte auch am dritten Adventswochenende (11. bis 13. Dezember) gelten. Auto Club Europa (ACE) und ADAC erwarten dort coronabedingt nur ein geringes Verkehrsaufkommen. Zudem ist auch die Anzahl der Baustellen weiter gesunken. Allerdings rechnet der ACE mit stark belasteten Pendlerstrecken im Feierabendverkehr bis in den Freitagabend hinein.

Wetterbedingte herbstliche und winterliche Störungen durch Schnee, gefrierende Nässe und Nebel können allerdings jederzeit auftreten, warnen die Experten.

Am Samstag dürfte es mancherorts vermehrt Weihnachtseinkäufer in die Innenstädte ziehen. Mit großem Andrang und übervollen Fußgängerzonen rechnen die Autoclubs generell aber nicht. Dennoch planen Autofahrer besser genügend Zeit ein, um einen Parkplatz zu finden.

Nicht nur für Fahrten ins benachbarte Ausland, sondern auch für solche innerhalb Deutschlands sollte man sich stets über die genauen Coronavirus-Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer informieren.

Wegen teils umfangreicher Baustellen könnte es laut ACE auch auf folgenden Autobahnabschnitten zu Verzögerungen kommen:

  • A 1 Köln - Osnabrück - Dreieck Ahlhorner Heide
  • A 3 Bonn - Köln - Oberhausen
  • A 5 Karlsruhe - Heidelberg
  • A 6 Mannheim - Heilbronn
  • A 7 Hildesheim - Hannover - Kassel - Würzburg und Heidenheim - Ulm
  • A 10 Nördlicher Berliner Ring
  • A 11 Berliner Ring - Kreuz Uckermark
  • A 24 Schwerin - Berliner Ring
  • A 40 Duisburg - Mülheim
  • A 43 Recklinghausen - Bochum - Wuppertal
  • A 45 Hagen - Gießen
  • A 46 Wuppertal - Düsseldorf

Für die Schweiz und Österreich rechnen die Autoclubs kaum mit nennenswertem Reiseverkehr auf den Fernstraßen. Wer startet, sollte sich stets vorher umfassend informieren. Die Bestimmungen können sich schnell ändern.

Bei Auslandsfahrten gilt generell: Jeder sollte sich vorab informieren, was für coronabedingte Ein- und Rückreiseauflagen, Verbote oder Quarantänemaßnahmen aktuell gelten, rät auch der ADAC.

Bei der Wiedereinreise nach Deutschland mit dem Auto kann es zu Wartezeiten kommen. Über die Zeiten an den deutsch-österreichischen Grenzübergängen Walserberg, Kiefersfelden und Suben informiert die österreichische Infrastrukturgesellschaft Asfinag online.

Außerdem können vereinzelt Alpenpässe bereits gesperrt sein. Der ACE informiert auf seiner Seite darüber.

(dpa)