300 Starter beim Wettkampf: Wer wird härtester Feuerwehrmann der Welt?

300 Starter beim Wettkampf : Wer wird härtester Feuerwehrmann der Welt?

Auch im Ernstfall müssen Feuerwehrleute Schläuche ausziehen, Treppen hochlaufen, ohnmächtige Menschen aus den Gefahrenbereich ziehen. In Mönchengladbach messen sich die Besten im Wettbewerb.

Die Europameisterschaft um den Titel „Härtester Feuerwehrmann der Welt“ hat am Samstag in Mönchengladbach begonnen. Bei der Kombination aus Leistungswettkampf und Showprogramm müssen knapp 300 Feuerwehrmänner und sechs Frauen aus acht Ländern meist in voller Montur - mit feuerfester Hose, Jacke, Stiefeln, Helm und Atemschutz - Kraft, Koordination und Kondition beweisen. Die EM-Entscheidung fällt am Sonntag.

Die vier kräftezehrenden Stationen des „TFA“-Wettkampfs („Toughest Firefighter Alive“) entsprechen den beruflichen Aufgaben der Feuerwehrleute: Die Teilnehmer müssen Schläuche ausziehen, Gewichte gebückt durch Betonröhren schleppen, lebensgroße und 80 Kilogramm schwere Puppen wegziehen, über eine drei Meter hohe Wand klettern und vom Keller eines Klinikgebäudes in den 14. Stock rennen.

„Das ist Hochleistungssport“, sagte der Sprecher der Feuerwehr Mönchengladbach, Frank Niessen. Es gebe Staffel- und Einzelwettbewerbe. Im vorigen Jahr kam der Gewinner aus Polen. Die Teilnehmer des aktuellen Wettbewerbs sind aus Dänemark, Norwegen, Estland, Polen, Tschechien, Großbritannien, Österreich und Deutschland.

(dpa)