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Statistik: Weniger Paare haben im Jahr 2021 geheiratet

Statistik : Weniger Paare haben im Jahr 2021 geheiratet

Im vergangenen Jahr sind in Nordrhein-Westfalen weniger Ehen geschlossen worden als 2020. Auch in der Region bestätigt sich dieser Trend – mit einer Ausnahme.

Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, gaben sich insgesamt 76.771 Paare im Jahr 2021 in NRW das Ja-Wort. Das waren 3,2 Prozent weniger als im Jahr davor (77.067 Eheschließungen). Den Angaben zufolge wurden 74.774 Ehen zwischen Männern und Frauen sowie 1997 Ehen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnerinnen und Partnern (davon 1113 weibliche, 884 männliche Paare) geschlossen. Zudem seien 206 Umwandlungen eingetragener Lebenspartnerschaften in der Statistik enthalten.

Auch in der Region sind die Zahlen der Eheschließungen im Jahr 2021 insgesamt von 5018 auf 4832 gesunken. Den höchsten Rückgang verzeichnete die Städteregion Aachen mit 2434 Eheschließungen, 6,7 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch im Kreis Heinsberg sank die Zahl um 4,4 Prozent auf 1207 Hochzeiten. Nur im Kreis Düren haben sich im Jahr 2021 mehr Paare das Ja-Wort gegeben als im Corona-Jahr 2020. Dort gab es 1191 Eheschließungen und damit einen Anstieg um 3,8 Prozent.

Die beliebtesten Heiratsmonate liegen stets im Sommer: Am häufigsten traten die Paare 2021 im August (9780) vor das Standesamt, 9168 Paare gaben sich im Juli das Ja-Wort, 9011 im September.

Bei den gemischtgeschlechtlichen ersten Eheschließungen seien Männer (Durchschnittsalter 33,7 Jahre) gut zwei Jahre älter gewesen als Frauen (31,4). 44,4 Jahre alt im Schnitt waren männliche Paare, weibliche Paare mit durchschnittlich 39,7 Jahren deutlich jünger. Bei vier von fünf Hochzeiten zwischen Männern und Frauen war es die erste Eheschließung. Fast ein Fünftel war zuvor bereits mindestens einmal geschieden oder ihre Lebenspartnerschaft war aufgehoben worden.

(jas/dpa)