Weiße Weihnachten? Sturm und Regen am vierten Advent in NRW erwartet

Keine weiße Weihnachten : Stürmisches und nasses Wetter am vierten Advent erwartet

„Weiße Weihnacht in NRW sind mittlerweile ausgeschlossen“, sagte eine Sprecherin des Deutschen-Wetterdienstes (DWD) am Freitag. „Tief Stina“ bringt am Wochenende und an Heiligabend statt Schnee nur stürmisches und nasses Wetter nach Nordrhein-Westfalen.

Die milde Atlantikluft sorgt sogar für steigende Temperaturen, am vierten Adventswochenende erwartet der DWD im Nord-Westen Deutschlands milde Tageshöchstwerte von fünf bis elf Grad. Im Bergland höchstens sieben Grad. Am Heiligabend liegen die Höchsttemperaturen demnach zwischen sechs und neun Grad. „Für Schnee definitiv zu warm“, sagte die Sprecherin.

Am Samstag und Sonntag wird es in Nordrhein-Westfalen windig bis stürmisch mit vielen Wolken. Immer wieder kommt es auch zu Regenschauern. In einigen Regionen Deutschlands könnte so im Dezember mehr Regen fallen als in den drei Vormonaten zusammen. Auch am Sonntag lockert es zunächst nicht auf, es regnet aber kaum.

In der Nacht zu Heiligabend warnt der DWD vor überfrierender Nässe. Zum Montag hin zieht dann auch das Regengebiet ab, Heiligabend wird wolkig, trocken und mild. Laut DWD handelt es sich damit um ein außergewöhnlich mildes Weihnachten. „Laut Statistik sind wir aber noch nicht mit weißer Weihnacht dran: Im Schnitt liegt in Düsseldorf alle zehn Jahre am 24.12. Schnee“, sagte die Sprecherin. Zuletzt war es 2010 der Fall.

Die Schneefallgrenze liegt in den kommenden Tagen laut DWD weit oberhalb von 1500 Metern, so dass voraussichtlich nur auf den Alpengipfeln Schnee fallen dürfte.

(dpa)
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