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Waldbrand im deutsch-niederländischen Grenzgebiet gelöscht

Nach mehreren Tagen : Waldbrand im deutsch-niederländischen Grenzgebiet gelöscht

Einer der beiden großen Waldbrände der vergangenen Tage ist gelöscht. In Gummersbach lodert es aber auch am Freitagabend immer mal wieder auf. Wegen der Trockenheit bleibt die Brandgefahr in den nordrhein-westfälischen Wäldern aber hoch.

Der Waldbrand im deutsch-niederländischen Grenzgebiet ist nach mehreren Tagen gelöscht. In Gummersbach, dem zweiten großen Waldbrand dieser Woche in NRW, war die Feuerwehr am Freitagabend noch im Einsatz. Die Lage entspannte sich aber und ein Sprecher der Feuerwehr sagte, dass gehofft werde, am Samstag den Brand vollständig löschen zu können.

Schwere Brandschäden haben dem Nationalpark De Meinweg zugesetzt. Foto: Uwe Heldens

Im Kreis Viersen waren die Einsatzkräfte am frühen Freitagabend schon soweit: „Es gibt keine offenen Feuer mehr und die Einsatzkräfte im Gelände konnten auch keine Glutnester im Boden mehr aufspüren“, sagte Kreisbrandmeister Rainer Höckels laut einer Mitteilung. In der Nacht zu Samstag sollten Brandwachen das rund 200 Hektar große Wald- und Heidegebiet bei der Gemeinde Niederkrüchten kontrollieren, für Samstag war der Beginn der Aufräumarbeiten geplant.

Der Nationalpark De Meinweg ist wieder freigegeben. Foto: Uwe Heldens

Insgesamt seien seit Montag mehr als 1600 Feuerwehrleute in dem Grenzgebiet an dem Einsatz beteiligt gewesen, am Freitag nochmal rund 300 - unter anderem auch aus Düsseldorf und Duisburg. Sie waren unter anderem mit Spitzhacken und Löschrucksäcken unterwegs, um die möglichen Brandherde auszuschalten. In dem Waldstück im Grenzgebiet hatte am Morgen ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera zunächst mehrere Glutnester im Boden aufgespürt. Spaziergänge im niederländischen Naturschutzgebiet De Meinweg, wo der Brand Anfang der Woche ausgebrochen war, sind nach Informationen unserer Zeitung seit Montag, 4. Mai, wieder erlaubt..

Auch in Gummersbach, mehr als 100 Kilometer von dem Brand im Grenzgebiet entfernt, seien verbliebene Glutnester inzwischen weitgehend gelöscht, sagte ein Feuerwehrsprecher am Freitagabend. Es lodere aber immer mal wieder auf. Rund 40 Kollegen waren noch im Einsatz.

(dpa)