Region: Vermehrt Fälle von „Forellenseuche” in NRW

Region : Vermehrt Fälle von „Forellenseuche” in NRW

In Nordrhein-Westfalen gibt es nach einem Bericht vermehrt Fälle der für Fische tödlichen „Forellenseuche”. Nach Angaben des Landesumweltamts (Lanuv) wurden 2017 neun Fälle im Land registriert und in diesem Jahr bereits zwei.

„In dieser Häufung hatten wir das lange nicht mehr”, sagte Behördensprecher Wilhelm Deitermann der „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung” (NRZ, Montagsausgabe). Die „Forellenseuche” (VHS) ist anzeigepflichtig. Für den Menschen ist sie ungefährlich.

Betroffene Aquakulturen müssen jedoch leergefischt und desinfiziert werden. Die Krankheit wird häufig über den Zukauf infizierter Fische eingeschleppt, kann aber auch über Wasservögel übertragen werden. Der Landesfischereiverband Westfalen und Lippe hat seine Mitgliedsvereine dem Bericht zufolge aufgefordert, Verdachtsfälle zu melden.

(dpa)
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