Unfall auf B56 / "Im Großen Tal" bei Düren fordert viele Verletzte

Massenkarambolage mit neun Autos : Schwerer Unfall auf B56 mit acht Verletzten

Acht Verletzte, neun zum Teil total beschädigte Autos, eine stundenlang gesperrte Bundesstraße und lange Staus: Das ist die Bilanz eines schweren Unfalls auf der Bundesstraße 56 zwischen der Autobahn 4 und Düren am Donnerstag.

Wie die Polizei am späten Nachmittag mitteilte, war kurz vor 12 Uhr ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit Blaulicht und Martinshorn auf der B56 in Richtung Jülich unterwegs gewesen. Zur selben Zeit wollte an der Kreuzung „Im Großen Tal“/Nordstraße ein 50-jähriger Autofahrer aus Aachen quer über die B56 in Richtung Birkesdorf fahren. Beide Fahrzeuge stießen zusammen.

Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen einen mit Autos beladenen Lastwagen geschleudert, der vor der Ampel auf der Rechtsabbiegespur stand, um den Feuerwehrwagen vorbeifahren zu lassen. Das Einsatzfahrzeug, ein sogenannter Messwagen für Chemikalienuntersuchung, wurde auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo es mit mehreren weiteren Autos zusammenprallte.

Nach Angaben einer Sprecherin der Polizeibehörde im Kreis Düren wurde ein 70 Jahre alter Fahrer in einem dieser weiteren Fahrzeuge schwer verletzt. Weitere sieben Personen erlitten leichte Verletzungen. „Sie alle mussten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden“, heißt es imPolizeibericht. Nach Zeugenangaben gehören zu den Verletzten auch die vier Feuerwehrleute im Einsatzfahrzeug.

Die alarmierten Rettungskräfte kümmerten sich um die Unfallopfer. Fünf zum Teil schwer beschädigte Fahrzeuge mussten mit Abschleppfahrzeugen abtransportiert werden.

Die Kreuzung war während der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten stundenlang vollständig gesperrt, auch die Abfahrt von der A4 wurde zeitweise gesperrt. Auf der B56 bildeten sich in beide Richtungen lange Rückstaus, die zeitweise bis zur Autobahn und ins Dürener Stadtgebiet reichten. Die Polizei leitete den Verkehr großräumig um. Erst kurz vor 15.30 Uhr war die Kreuzung wieder frei.

Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle zogen sich über mehrere Stunden hin. Foto: Polizei Düren
(heck)
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