Aldenhoven: Unfall auf A44: Gaffer fährt durch Rettungsgasse

Aldenhoven : Unfall auf A44: Gaffer fährt durch Rettungsgasse

Ein schwerer Unfall auf der Autobahn 44 bei Aldenhoven sorgte am Freitagabend in Fahrtrichtung Düsseldorf für lange Staus im Feierabendverkehr. In Höhe der Abfahrt Aldenhoven waren insgesamt vier Fahrzeuge zusammengestoßen, in Folge des Unfalls musste die Autobahn zeitweise komplett gesperrt werden. Der Verkehr staute sich vorübergehend auf über neun Kilometern.

Den Angaben eines Polizeisprechers zufolge ereignete sich der Unfall am späten Nachmittag. Demnach staute sich der Verkehr an der Abfahrt Aldenhoven auf der Verzögerungsspur, weswegen die Autofahrer sich schon vor diesem auf dem Standstreifen einordneten. Ein Autofahrer wurde von dieser Situation überrascht und schaffte es nicht mehr, rechtzeitig zu bremsen.

In der Hoffnung, einen Unfall zu vermeiden, zog er vom Standstreifen zurück auf die rechte Spur. Dabei kollidierte er mit einem weiteren Fahrzeug, welches daraufhin ins Schleudern geriet und mit einem weiteren Fahrzeug kollidierte. Ersten Erkenntnissen nach gab es drei Leichtverletzte.

Für die Dauer des Rettungseinsatzes und der Aufräumarbeiten wurde die Autobahn in Fahrtrichtung Düsseldorf komplett gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber landete auf der Fahrbahn.

Die Feuerwehr kritisierte in einer Pressemitteilung von Samstag einen Mann, der die von den wartenden Verkehrsteilnehmern „vorbildlich“ gebildete Rettungsgasse vermutlich dazu nutzte, einen direkten Blick auf die Einsatzstelle und den Unfall zu werfen. Am Ende der Gasse wartete zu seinem Unglück ein Polizeibeamter, der prompt ein „Erinnerungsschreiben“ inklusive Geldstrafe aufsetzte.

(red/pol)
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