Aachen: Über 20 Festnahmen: Bundespolizei zieht nach Pfingsten Bilanz

Aachen : Über 20 Festnahmen: Bundespolizei zieht nach Pfingsten Bilanz

Der Aachener Bundespolizei gingen am Pfingstwochenende über 20 Personen ohne Ausweispapiere sowie zwei Schleuser ins Netz. Neben zahlreichen Delikten an den Aachener Grenzübergängen wurde auch ein Mann am Hauptbahnhof festgenommen. Für ihn endete ein Ladendiebstahl im Gefängnis.

Den ersten Fund machten die Beamten in einem Fernreisebus, der die Belgisch-Deutsche Grenze in Lichtenbusch überquerte. Zwei der Passagiere waren mit gefälschten syrischen Papieren eingereist, um in Deutschland ein Schutzersuchen zu stellen. In Köpfchen fiel den Polizisten der Fahrer einer sogenannten Mitfahrerzentrale auf. Der bereits polizeibekannte Mann hatte einer Person verholfen, ohne Ausweispapiere nach Deutschland einzureisen. Gegen ihn und einen weiteren Schleuser, der insgesamt vier Personen verholfen hatte, einzureisen, laufen zurzeit die Ermittlungen der Bundespolizei. Am Aachener Hauptbahnhof wurde ein Ladendiebstahl einem 27-Jährigen zum Verhängnis. Bei der Überprüfung der Personalien fanden die Beamten heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls ausgestellt war. Da er die gegen ihn verhängte Geldstrafe von 900 Euro nicht begleichen konnte, muss er jetzt im Aachener Gefängnis eine 90-tägige Haftstrafe absitzen. Die Vollstreckung eines Haftbefehls gerade noch abwenden konnte ein 28-Jähriger im Vaalserquartier. Als er in die Niederlande ausreisen wollte, kontrollierten in die Beamten. Dabei stellten sie fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bestand. Gegen eine Zahlung von 400 Euro konnte der Mann seine Reise fortsetzen.

(red/pol)
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