Köln/Düsseldorf: TÜV Rheinland: 40 Prozent aller Straßen mit Winterschäden

Köln/Düsseldorf: TÜV Rheinland: 40 Prozent aller Straßen mit Winterschäden

Der harte Winter hat auf zahlreichen Straßen Spuren der Zerstörung hinterlassen.

Die Bautechnikexperten von TÜV Rheinland schätzen laut einer Mitteilung vom Mittwoch, dass derzeit rund 40 Prozent aller Straßen in Deutschland stark geschädigt sind. Die Fachleute führen derzeit nach eigenen Angaben bundesweit im Auftrag von Ländern und Kommunen Straßen- und Radwegeuntersuchungen durch und kontrollieren dabei weit über 50.000 Kilometer jährlich.

Die Städte und Gemeinden forderten unterdessen finanzielle Unterstützung vom Land. „Allein im vergangenen Winter sind Straßenschäden in einer Höhe von bundesweit etwa 2,3 Milliarden Euro entstanden. Und die finanziellen Folgen des gegenwärtigen strengen Winters sind noch nicht abzusehen”, erklärte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, Bernd Jürgen Schneider.

„Wir werden nicht nur finanzielle Forderungen an das Land stellen”, sagte der Kommunalvertreter. Vielmehr gehe es auch um unbürokratische Hilfen, Abbau von Hürden bei Förderverfahren, Nutzbarmachung landeseigenen Fachwissens etwa beim Landesbetrieb Straßen.NRW, sowie um sinnvolle Instrumente zur Refinanzierung von Straßenkosten.

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