Maastricht: Tödliches Feuer in Maastricht: Keine Brandstiftung

Maastricht: Tödliches Feuer in Maastricht: Keine Brandstiftung

Der Verdacht der niederländischen Polizei hat sich bestätigt: Eine überhitzte Friteuse ist die Ursache für das Feuer, in dem in der Nacht zum Montag in Maastricht zwei Jungen ums Leben gekommen sind. Der Vater einer der beiden Jungen war als Tatverdächtiger festgenommen worden. Mittlerweile hat die Polizei ihn laut der Zeitung „De Limburger“ wieder freigelassen.

Der Ex-Freund der Mutter war verhaftet worden, weil er die Frau am Wochenende zuvor bedroht und angegriffen haben soll. Zudem soll er in dem Haus gewütet haben. Ein Zusammenhang mit dem Brand besteht laut „De Limburger“ nicht. Der Strafbestand des illegalen Waffenbesitzes und der häuslichen Gewalt bleibt allerdings bestehen.

Zwei Jungen im Alter von drei und fünf Jahren sind in der Nacht zum Montag bei einem Feuer in einem Wohnhaus im niederländischen Maastricht ums Leben gekommen. Foto: Dolf Conraads

Nach Berichten der Anwohner habe es vor dem Brand in dem Haus schon häufiger Streit zwischen der Mutter und dem Mann, der der Vater des jüngeren Sohnes ist, gegeben

Zwei kleine Kinder im Alter von drei und fünf Jahren sind in der Nacht zum Montag bei einem Feuer in einem Wohnhaus im niederländischen Maastricht ums Leben gekommen. Foto: Dolf Conraads

Das Feuer im Reihenhaus an der Aalmoezenier Roumenstraat war gegen 1.45 Uhr in der obersten Etage ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden drei- und fünfjährigen Jungen und ihre Mutter im Gebäude. Der Vater des jüngeren Sohnes und derzeitige Freund der Mutter waren nicht zu Hause.

Laut der Zeitung hat die Staatsanwaltschaft mittlerweile auch erklärt, dass die beiden Jungen an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben sind.

Als die Feuerwehrleute eintrafen, in das brennende Gebäude vordringen konnten und die Jungen nach draußen brachten, seien diese schon tot gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher der Limburger Zeitung. Die Mutter hatte sich selbst in Sicherheit bringen können und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sie hatte wohl zuvor versucht, ins Haus zurückzugelangen und die Kinder zu retten.

(luk/jan)