Mönchengladbach: Tödlicher Schusswechsel: Polizisten handelten in Notwehr

Mönchengladbach: Tödlicher Schusswechsel: Polizisten handelten in Notwehr

Im Fall des bei einem Schusswechsel mit der Polizei getöteten Mannes aus Mönchengladbach geht die Staatsanwaltschaft von einer Notwehrhandlung der Beamten aus.

Der 31-Jährige sei am Sonntagabend nach einem Einbruch in einen Pkw geflüchtet und habe dabei acht bis neun Mal auf die Polizisten geschossen, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Die Beamten schossen nach Zeugenangaben erst, nachdem der Flüchtende das Feuer eröffnet hatte. Die Polizisten feuerten elf Mal.

Der Mann wurde von drei Kugeln getroffen. Ein im Bereich der Hüfte eingedrungenes Geschoss verletzte den 31-Jährigen so schwer, dass er verblutete. Den Angaben zufolge ist der Mann wegen mehrerer Drogendelikten vorbestraft. Ob der Getötete zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von Drogen oder Medikamenten stand, wird noch überprüft.

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