Tod eines Schützenbruders: Tod eines Schützenbruders: Prozess um fatale Jubelfeier

Tod eines Schützenbruders : Tod eines Schützenbruders: Prozess um fatale Jubelfeier

Eine ausgelassene Feier unter Schützenbrüdern endet tödlich. Der Sieger des Vatertagsschießens stürzt in die Tiefe und stirbt. Nun wird der Fall vor dem Neusser Amtsgericht aufgerollt.

Der Jubel über das gewonnene Vatertagsschießen endete tödlich: In einer Box war der siegreiche Schützenbruder von einem Gabelstapler in die Höhe gehievt worden. Doch die Box rutschte von der Gabel und stürzte mitsamt dem Familienvater vier Meter tief.

An diesem Montag (10.45) muss sich der Besitzer des Staplers vor dem Amtsgericht Neuss wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Gegen den 39-jährigen Mönchengladbacher war bereits ein Strafbefehl über 8400 Euro verhängt worden. Dagegen hatte er Einspruch eingelegt.

Der Angeklagte habe als Besitzer des Firmengeländes und des Gabelstaplers gegen seine Verkehrssicherungspflichten verstoßen und so den Tod seines 37 Jahre alten Freundes verschuldet, sagt Staatsanwältin Britta Zur. Zur Verhandlung des Amtsgerichts Neuss sind sieben Zeugen und zwei Sachverständige geladen.

(dpa)