1. Region

Düsseldorf: Tod eines Elfjährigen: Onkel legt Teilgeständnis ab

Kostenpflichtiger Inhalt: Düsseldorf : Tod eines Elfjährigen: Onkel legt Teilgeständnis ab

Die Mutter des getöteten Kindes weint im Gerichtssaal, ihr Gesicht ist tränenüberströmt. Ihr gegenüber sitzt der Mann, der zugibt, für den Tod ihres Sohnes verantwortlich zu sein. Es ist ihr eigener Bruder. „Sie werden am besten wissen, ob Sie sich das antun möchten”, warnt der Vorsitzende Richter am Freitag beim Beginn des Prozesses am Düsseldorfer Landgericht die Mutter.

ndrehäW dre aaatwlasnStt ,cethsildr sehwlec rmuMrytia emd frielhnjgEä hd,eurwfri hcustczhl ide Fura eirmm erediw tual uaf.

rDe elOkn dse ährgEnjefil ist weegn ordesM .alnggtaek rDe awtansalStat wrfti hmi vo,r med nneugJ mi mardzmieeB nenei so enhfiteg chgalS vetsrezt uz a,henb ssad rdiees ma 5. okrebOt aenrngvnege erhJas in Nuess ibe ofüssrldDe csüwktrrä ni ide dneeaBanw oglf und sbussowelt dw.eru nnDa osll er, lcinehbag mu dsa diKn uz knwc,ee edsmei so sheieß essraW breü ned fpoK sesgoneg b,hean sads erd äjhielEgfr creshew unrrVeeühbng na fKop nud hStnuerlc tilr.te

coDh red nuegJ liebb tbs,uolwses cahu als erd Jäe4hi1rg- dei aTpmeuretr vno ßieh uaf aklt hwetlcse.e Er üiblßere sda dKni in rde Bdeaaenwn ieesnm ,lhkscaSic ggni zu inesem Creomtup nud tzsete edi hperrföKo fua, tcteberih taansawlattS rMiatn k.tSürec rE hbae se wei nenie uucfslDlnah suneshea lsnsae lwle.on mIned er ads nidK betners eilß, bhea re edi goagnneavneger nsnlhuMdgasi runthveecs ewnlol - ien nsnarneegto ngem.Vkesodrudcr

Asl dei aFur des tgkeanAlgen nhac esHua omt,km hta dsa rzHe sed ähiergEfjln cnsho öahertfug uz len.hascg tsEr tzejt itgnebn edr nlkeO mti dre Wenegbiede,ubrl wälth ned tuNr.of äsTihctlahc englgit se ocnh, edn egunnJ ins neebL hzcüueknuor,lz dcho esein sichädrnneH inds escwh.r sAl eiineg Tega pseärt fau rde sttnisievtaIonn ied slaendlehrnteeben ashenicnM gcsaableteth nered,w rtitbs re tsfroo.

eDr gkgnaetleA sie sla Kdin ltsseb vno mnisee tVaer rhcesw selihansdtm ,wrodne ehab Nraneb gaen,dgnatvroe erläktr iengeidirVret graamD Lesono. rE slbtes ehba es eib nenies ecshs nendKir bsesre hacenm lwelon: Er„ ettha ihsc ,whnsogrcee ihsc rbeeil einen rmA ua,zncahbke als eneim Kind aewts znanutu. eGatwl kma ni ieensr eeening alieFim nei vor.”

Dcoh nand ntrnente csih isnee hescetSwr und ednre Mnan, rde fNefe kam ruz mOa nud ied zgo seine gasTe mmistat mde nidK bie him nei. In dre nnuho,gW edi sau aelnl ähtNen uz nzlapte eroh,dt ahsutne hezn eh.seMnnc dUn rde efNfe bhae chsi tichn g,ntüegfie dnsonre tidngsä eomlrePb haget.mc

Am agtatT heab red Oenkl muz ertsen laM die creseuBgnrhh ,lrrveneo tgsa dei re.ieniirgetdV „Er ist ettzj d,a wo er ien oi.whn”ltel Er rtämu dne lacSgh eni dun dei utrroT itm meeihß udn lktaem aeW,srs wlli bera chnti bertmke ehban, sdsa ads idKn ni hegsanfrLebe sewhbtec udn ide utionatSi hikristc rw.a usA hrier Sithc sei eid Tta ikne or,Md ndsnroe örleKerzuvgrepnt tim lsoTodeeg,f gsat dei ä.ilAwnnt

eiD euhceiheraunZsr sidn cthid flg,tüel velie imlgaegenieahinöFr ndsi gm.eknemo Die nmEooetni nhcgslea h,ohc ide vneeNr igeenl k.albn ahNc dem nstree tdnsnhgrlaaVgeu tkmom se ovr dme sGuebdcrähteieg uz h.kaecgnitnliiHerefd inE entduzD tJaeue-Wzismtcithrs ielt rbie,eh mu eid Snuaotiit zu biguhe.enr reD ssrezPo wdir ma 2.4 iaM tees.tfotzgr