Aachen: Tivoli: Keine baulichen Änderungen nötig

Aachen: Tivoli: Keine baulichen Änderungen nötig

Der Zustand des 39-jährigen Sven M., der am Montagabend nach der Eröffnung des neuen Tivoli vom Gäste-Stehblock gestürzt war, ist unverändert kritisch. Dies teilte die Aachener Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit.

Derweil erklärte die städtische Bauaufsicht Alemannia Aachen und der Deutschen Fußballliga nach einem Treffen am Donnerstag, dass am neuen Tivoli keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden müssen, wie Stadtsprecher Axel Costard mitteilte.

Nach Auskunft von Alemannia-Geschäftsführer Frithjof Kraemer denkt der Verein dennoch über Verbesserungen nach. Anfang nächster Woche soll eine Entscheidung verkündet werden.

„Wir stehen in Kontakt zu allen unseren Partnern und werden intern erörtern, was ergänzt oder verbessert werden muss”, sagte Kraemer.

In einem Schreiben an Aachens Oberbürgermeister Jürgen Linden hat sich der FC St. Pauli zwei Tage nach dem Eröffnungsspiel für das „mitmenschliche Eintreten” der Aachener beim tragischen Unglück auf der Tivoli-Tribüne bedankt.

Dies teilte Linden dem Stadtrat mit. Die Stadt habe unter anderem dafür gesorgt, dass weitere Fans aus dem Umfeld des schwer gestürzten St. Pauli-Anhängers kurzfristig in einem Hotel untergebracht worden seien.

Jürgen Linden unterstrich abermals, dass alle behördlichen Auflagen in Bezug auf den Stadion-Neubau akribisch eingehalten worden seien.

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