Herzogenrath: „Time 2 Talk”: Vorfreude auf neue Saison ist schon da

Herzogenrath: „Time 2 Talk”: Vorfreude auf neue Saison ist schon da

So wie die Alemannia am kommenden Sonntag hoffentlich gegen den FC Augsburg auftritt, so präsentierte sich am Donnerstagabend „Time 2 Talk”: Kompakt, flott und knackig.

In knapp 60 Minuten spielten sich die Moderatoren der Alemannia-Gesprächsrunde der „Nachrichten”, Bernd Büttgens und Achim Kaiser, mit ihren Gästen Allan Jepsen, Manuel Junglas, Kevin Kratz, Florian Müller und Trainer Michael Krüger kombinationssicher die Fragen und Antworten zu, so dass die Runde pünktlich zum zweiten Höhepunkt des Abends beendet war.

Denn direkt im Anschluss an „Time 2 Talk” konnten die rund 300 Zuschauer im Sportpark Kohlscheid via Großbildleinwand das Halbfinale im DFB-Pokal zwischen Schalke 04 und Bayern München live verfolgen.

Doch schon vor dem Pokalschlager sorgte Allan Jepsen für die ersten Höhepunkte. „Als ich noch ein junger Spieler war”, plauderte der 32-jährige Däne, der in der Winterpause nach Aachen gewechselt ist, aus dem Nähkästchen, „da haben mich die älteren Spieler umgetreten. Heute packen wir die Jungen in Watte und passen auf sie auf, und dann bringen sie auch bessere Leistungen”, sagte er mit einem Augenzwinkern. Aber grundsätzlich habe die Alemannia tatsächlich viele junge Spieler mit viel Potenzial, worauf sich für die Zukunft aufbauen lasse, so Jepsen.

Diese Beschreibung passte natürlich wunderbar auf das derzeit verletzte Trio Manuel Junglas, Florian Müller und Kevin Kratz. Junglas verbringt seine Tage derzeit in der Reha in Köln. „In der Vorbereitung auf die nächste Saison fange ich wieder mit dem Mannschaftstraining an”, blickte der 21-Jährige voraus, „und in der ersten DFB-Pokalrunde will ich wieder spielen.”

Etwas weiter ist bereits Florian Müller: „Ich trainiere schon wieder drei Tage in der Woche auf dem Platz.” Wenn alles gut gehe, könnte er in den letzten beiden Saisonspielen wieder zur Verfügung stehen. „Vielleicht reicht es ja noch für ein paar Einsatzminuten”, hofft der 23-Jährige.

Noch auf Krücken kletterte Kevin Kratz am Mittwoch auf die „Time 2 Talk”-Bühne im Sportpark Kohlscheid. Trotz seiner Verletzung ist er mit seiner Saison zufrieden. „Ich habe am Anfang nicht so viel erwartet”, sagte der 23-Jährige, der bis zu seinem Bänderriss auf stattliche 19 Einsätze gekommen ist.

„Die Verletzung war dann natürlich hart, aber diese Erfahrung wird mich stärker machen”, zeigte sich Kratz optimistisch. Die Saison sei für ihn zwar gelaufen, für die Mannschaft aber noch nicht. „Wir wollen noch so weit wie möglich in der Tabelle nach oben”, sagte er, denn: „Ein sechster oder siebter Platz sieht doch am Ende wesentlich besser aus als der elfte Rang zurzeit.”

Trainer Michael Krüger brachte ganz frische Eindrücke von Alemannias nächstem Gegner Augsburg mit zu „Time 2 Talk”. Denn er hatte die Elf von Jos Luhukay beim Pokalspiel in Bremen am Dienstag beobachtet: „Das ist eine ganz hervorragende Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern.” Den

noch freue er sich auf das Spiel, genauso wie auf die neue Spielzeit. „Wir haben zwar noch genug schwere Spiele in dieser Saison, wie am Sonntag gegen Augsburg”, blickte der Trainer voraus, „aber mit Blick auf die nächste Saison spüre ich schon eine Vorfreude. Wenn dann alle verletzten Spieler an Bord sind, dann werden wir auch besser spielen.” Denn gerade das Arbeiten mit den jungen Spielern wie Junglas, Müller, Kratz oder auch Marco Höger „macht einfach Spaß”.

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