Aachen: Mädels starten eine Unterschriftenaktion gegen Tihange

Aachen : Mädels starten eine Unterschriftenaktion gegen Tihange

Stop Tihange! Wie so viele Menschen in Aachen und der Region machen sich auch Lane, Angelina, Anna-Rosalie und Kim Sorgen, was mit ihrer Heimat passiert, sollte es im belgischen Atomkraftwerk nahe Lüttich einmal zu einem schweren Störfall kommen.

Die jungen Bewohnerinnen des Aachener Zentrums für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe „Maria im Tann“ haben daher eine Aktion in ihrem Haus gestartet, bei der sie über 200 Unterschriften gesammelt haben. Alle Kinder und Mitarbeiter des Jugendhilfe-Zentrums haben mitgemacht und wollen so ein Zeichen setzen. Und zwar für und nicht gegen etwas, wie „Maria im Tann“-Geschäftsführer Stefan Küpper betonte.

„Wir wollen Danke sagen für den Einsatz der Stadt“, erklärte Küpper, als er zusammen mit den Jugendlichen die Unterschriftenliste an Oberbürgermeister Marcel Philipp überreichte. In seinem Büro gewährte der OB den Mädchen dann einen spannenden Einblick in seine Arbeit und berichtete vor allem davon, was die Stadt Aachen alles für ihre Bürger tut, um für möglichst alle Katastrophenfälle gerüstet zu sein.

„Durch euch und die vielen anderen Menschen bekommt unsere Botschaft Kraft“, lobte Philipp den Einsatz der „Maria im Tann“-Bewohner. Logisch, dass sich Lane, Angelina, Anna-Rosalie und Kim weiter engagieren — spätestens am 26. Juni bei der großen Menschenketten-Aktion von Tihange über Lüttich nach Maastricht und Aachen sind sie und ihre Mitstreiter auch dabei.