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Statt Rheinkirmes: Temporärer Freizeitpark an Düsseldorfer Messe

Statt Rheinkirmes : Temporärer Freizeitpark an Düsseldorfer Messe

Gute Nachrichten für Schausteller und Achterbahn-Fans: Nachdem die riesige Düsseldorfer Rheinkirmes aufgrund der Corona-Regeln ausfällt, sollen im Juni 20 Fahrgeschäfte und zehn Imbiss- und Süßwarenbuden auf dem Messegelände aufgebaut werden. Der Eintritt kostet und ist limitiert.

Die Rheinkirmes – zu der jährlich bis zu vier Millionen Besucher kommen – war für Juli gestrichen worden. Schausteller Oscar Bruch, der selbst mit mehreren Fahrgeschäften dabei gewesen wäre, schlug der Stadt vor wenigen Wochen ein „Düsselland“ als Ersatz vor. Zusammen mit der Messe sei der Plan umgesetzt worden, hieß es am Freitag von Seiten der Stadt.

Ab dem 26. Juni sollen für mindestens vier Wochen über 20 Fahrgeschäfte wie die „Alpina Achterbahn“, das „Bellevue Riesenrad“ oder eine Wildwasserbahn auf dem Außengelände aufgestellt werden.

„Durch die Corona-Epidemie kann die Große Kirmes am Rhein bedauerlicherweise in diesem Jahr nicht stattfinden. Ich bin deshalb besonders froh, dass wir mit dem Düsselland eine Möglichkeit gerade für Familien geschaffen haben, in einer sicheren Umgebung Spaß auf Karussellen oder Achterbahnen zu haben“, sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD). Er kündigte an, dass alle Auflagen der Coronaschutz-Verordnung erfüllt werden sollten.

Der Eintritt ist nur mit vorher online erworbenen und auf zweieinhalb Stunden limitieren Tickets (8 bis 10 Euro) möglich. Es herrscht Mund-Nasen-Schutzpflicht auf dem Gelände. Oberflächen und Kontaktflächen der Fahrgeschäfte und Stände sollen regelmäßig desinfiziert werden.

(dpa)