Aachen: „Tatendrang und Tacheles”: Warum der AKV Guttenberg kürt

Aachen: „Tatendrang und Tacheles”: Warum der AKV Guttenberg kürt

Mit dem Vogelkäfig unter dem Arm hebt der designierte AKV-Ordensritter „Wider den tierischen Ernst” Karl-Thoeodor zu Guttenberg über die jubelnden Narren ab.

Mit dieser Karikatur lieferte der Aachener Karnevalsvereins zweieinhalb Monate nach der Bekanntgabe des Ritters, der am 19. Februar 2011 gekürt wird, pünktlich zum 11.11. auch die Begründung seiner Wahl. „Mir ist vor allem wichtig, ich selbst zu bleiben”, laute das Credo des Nachfolgers von Jürgen Rüttgers. „Mit Tatendrang und Tacheles bringt er Politikerkollegen ins Schwitzen und Bürger zu Begeisterungsstürmen. Sich selbst nimmt er erfrischend wenig wichtig.”

Schon als Wirtschaftsminister habe Guttenberg pragmatischen Optimismus verbreitet: „Wenn einem das Wasser bin zum Halse steht, ist es außerordentlich ungesund, den Kopf hängen zu lassen.” Der AKV ist sicher: „Der blaublütige Befürworter der klaren Kante” sorge „für Glanz im grauen Politikeralltag.”