Gericht verkündet Entscheidung: Streit um Elchjagd in Weißrussland

Gericht verkündet Entscheidung : Streit um Elchjagd in Weißrussland

Ein Jäger aus Deutschland geht in Weißrussland auf Elchjagd. Als er nicht den gewünschten Erfolg erzielt, verklagt er den Reiseveranstalter auf Schadenersatz. Nun entscheidet das Amtsgericht Mönchengladbach.

Im Zivilprozess um eine Elchjagd in Weißrussland will das Amtsgericht Mönchengladbach am Freitag (8.55 Uhr) eine Entscheidung verkünden. Der Richter hatte am ersten Prozesstag bereits deutlich gemacht, dass die Klage des Jägers gegen einen Reiseveranstalter keine Aussicht auf Erfolg habe. Denn der Kläger habe wie vertraglich vereinbart die Chance erhalten, bei der Jagdreise einen Elch zu erlegen.

Der Jäger aus dem Kreis Steinfurt verlangt von dem Unternehmen Schadenersatz, weil er seiner Ansicht nach keine Gelegenheit gehabt habe, „einen Elch zu beschießen“. Er habe zwar auf einen Elch geschossen, diesen aber nicht getroffen. Der Mönchengladbacher Jagdreise-Veranstalter hält dagegen, dass der Kläger das Tier sehr wohl getroffen habe. Es sei kurz danach angeschossen aufgefunden worden und verendet.

(dpa)